Ich bin an einer Matura-Prüfung in Mathematik. Auf einem Bogen befinden sich viele und sehr schwere Aufgaben von einer seltsamen Art, wie ich sie noch nie gesehen habe. Es werden keine Zahlen genannt, sondern in komplizierten Sätzen Aufgaben gestellt. Ich verstehe keine einzige, sie sind für mich unlösbar, und wir haben sie bisher auch nicht in den Schulstunden behandelt. Ich sehe aber, dass der Klassenkamerad, der neben mir sitzt, fleissig schreibt und schon viele Aufgaben gelöst hat. Ich muss das Blatt schliesslich abgeben, was mit Sicherheit die tiefste Note absetzen wird. Ich werde am Ende noch beauftragt, die eingesammelten Lösungsbogen zu einer besonderen, etwa eine Viertelstunde entfernten Dienststelle zu bringen, die sich in einem hässlichen alten Gebäude befindet. Am Empfang sitzt eine ältere Dame, die eifrig telefoniert und daher meine Bogen kommentarlos entgegennimmt.
Dienstag, 28. August 2007
Ich bin an einer Matura-Prüfung in Mathematik. Auf einem Bogen befinden sich viele und sehr schwere Aufgaben von einer seltsamen Art, wie ich sie noch nie gesehen habe. Es werden keine Zahlen genannt, sondern in komplizierten Sätzen Aufgaben gestellt. Ich verstehe keine einzige, sie sind für mich unlösbar, und wir haben sie bisher auch nicht in den Schulstunden behandelt. Ich sehe aber, dass der Klassenkamerad, der neben mir sitzt, fleissig schreibt und schon viele Aufgaben gelöst hat. Ich muss das Blatt schliesslich abgeben, was mit Sicherheit die tiefste Note absetzen wird. Ich werde am Ende noch beauftragt, die eingesammelten Lösungsbogen zu einer besonderen, etwa eine Viertelstunde entfernten Dienststelle zu bringen, die sich in einem hässlichen alten Gebäude befindet. Am Empfang sitzt eine ältere Dame, die eifrig telefoniert und daher meine Bogen kommentarlos entgegennimmt.
Dienstag, 21. August 2007
Unser alter Peugeot ist kaputt, er wird an einem Sonntag in die Autowerkstatt gebracht, wo nur zwei Hilfskräfte bedienen, die uns nicht helfen können. Das Auto wird am Montag beurteilt werden, es muss wohl ein Getriebeschaden vorliegen, was viel Geld kosten wird. Wir fahren mit dem Velo nach Hause, durch eine grosse, uns wenig bekannte Stadt. Führen drei Äpfel in einem Plastiksack mit uns. Zunächst geht es steil bergab, zu einer grossen Kreuzung. Wir fahren sehr langsam, bremsen stark und beobachten Passantinnen, schwer beeindrucken uns zwei sehr schöne, lebhaft telefonierende Frauen. Dann steigen wir ab, stossen das Velo. Zwei Schauspieler unterhalten sich, der eine sagt zum anderen, dass sich doch, wenn sich zwei Schauspieler treffen würden, der jüngere immer dem älteren vorstellen sollte und nicht umgekehrt. Dann treffe ich einen alten Kollegen, einen umtriebigen, sehr aktiven Rentner, der mit mir schwatzen möchte. Ich sage aber, ich hätte keine Zeit und gehe weiter, über die komplizierte Kreuzug. Dort stosse ich auf einen weiteren Bekannten, einen unglaublich klugen Studienkollegen, den ich sehr selten sehe, aber sehr schätze. Er klagt mir sein Leid. Obwohl er eine interessante Persönlichkeit ist, in hohen Stellungen arbeitet und von den Frauen umschwärmt wird, hat er keine Frau. Auch die Partnerwahlinstitute würden ihm nicht nützen, sagt er. Ich sage, spasseshalber, dass ja ich ein Eheanbahnungsinstitut eröffnen und darin allein für ihn arbeiten könnte, es würde mich gewiss vollauf beschäftigen. Wobei ich denke, dass dieser Vorschlag durchaus prüfenswert wäre, weil ich in solchen Fragen durchaus kompetent wäre. Zudem würde mein Bekannter bei seinem hohen Einkommen, gewiss über die Mittel verfügen, mich hauptamtlich zu beschäftigen.
Montag, 13. August 2007
Freitag, 10. August 2007
Donnerstag, 9. August 2007
Freitag, 20. Juli 2007
Langer
Heimweg von einer Velotour mit drei alten Pfadfinderkameraden und einer schönen
verehrten Bürokollegin. Diese verabschiedet sich aber früh und bekommt nicht
mit, dass wir später einen falschen Weg einschlagen, eine Passstrasse, die hoch
hinauf führt, aber nicht wie erhofft ins nächste Tal. Wir kommen zu einem alten
Haus, dessen Bewohner, ein misstrauischer mürrischer alter Mann, uns eine
Abkürzung zeigt. Wir dürfen uns waschen und erhalten sogar ein frisches
Badtuch. Die gefährliche Abfahrt soll nun über einen schmalen, glitschigen
Bergpfad erfolgen. Hätten wir doch eine Karte mitgenommen! Es wird ein endloser
Heimweg werden, wir sind jetzt irgendwo in einem weitläufigen Gebirge. In der
Hoffnung, eine Karte zu finden, betrachte ich meine Hosenklammern, die ich beim
Velofahren verwende. Es gibt nämlich Klammern, die auf der Innenseite zu
Werbezwecken eine Karte aufgedruckt haben. Meine Klammern haben das aber nicht,
und es wäre auch ein grosser Zufall, wenn eine aufgedruckte Karte genau den
Ausschnitt enthalten würde, den wir benötigen. Jetzt machen wir uns auf den
Weg, fahren auf einem schmalen, gefährlichen, holprigen Weg einer Felswand
entlang wieder hinunter ins Tal.


