Freitag, 29. Mai 2026

 

Wir sind in einer riesigen Kirche, mit einem gewiss fast hundert Meter hohen Kirchenschiff. Wir stehen im Langhaus beim Hauptportal und sehen nun, dass die Kirche im Bereich der Vieruung einstürzt. Gewaltige Steinbrocken stürzen herunter. Auch bei unserem Standort ist es gefährlich, auch hier stürzen Steine herunter. Wir sollten Helme tragen, sagen wir. Und was geschieht mit den Kirchenschätzen? Könnten wir diese vielleicht retten? Später stehen wir oben im Kirchendach und versuchen, einen Weg nach unten zu finden. Wir stehen auf festem Felsgrund, weil die Kirche an eine Bergwand gebaut worden ist. Mit einem weiten Schritt über den Abgrund könnten wir ein festes Mauerwerk erreichen, auf dem ein Abstieg möglich wäre. Bei der ersten Berührung dieses Bauteils löst es sich und stürzt in die Tiefe. Wir müssen zurück und kommen so in einem Bergwald in Sicherheit. Dort findet auf schmalen und schlechten Wegen ein Autorennen statt, an dem jedermann teilnehmen kann. Wir sehen einige ältere Autos voller Leute hinunterrasen, auf die Kathedrale zu. Ein Döschwo bleibt stecken, die anderen verunfallen ebenfalls und stehen glücklicherweise still. Wären sie weitergefahren, wären sie ins Kirchenschiff gestürzt, weil unten auch die Strasse beschädigt war. 

Dienstag, 26. Mai 2026

 

Komplizierter Traum, von einem Arbeitskollegen, mit dem wir vor Jahrzehnten zusammengearbeitet haben. Uns gegenüber gab er sich stets als links und fortschrittlich aus. Er hat aber viele Kontakte, die wir nicht kennen, vor allem auch mit Bekannten aus dem Gebirgskanton, aus dem er stammt. Von dort kommen kämpferische Leute, die einen starken Zusammenhalt haben. Jetzt zeigt sich, dass er Farbenbruder ist und in einer Studentenverbindung die höchste Rangstufe erreicht hat. Er schämt sich ein wenig vor uns und entschuldigt sich halbwegs, denn es ist eine sehr konservative Verbindung.

Samstag, 23. Mai 2026

Freitag, 22. Mai 2026

 

Mit der Familie unterwegs, Tochter, Schwiegersohn und Enkelinnen. Auf einem Ausflug ohne bestimmtes Ziel kommen wir zur Talstation der Jungfraubahn. Gerade fährt ein Zug ab, den wir sicher benützt hätten, wenn wir etwas früher gekommen wären. Jetzt aber fährt der nächste Zug erst in sechs Stunden (es gibt nur zwei Züge pro Tag). Wir entschliessen uns daher zu einer längeren Wanderung. Diese führt auf einem schmalen Weg etwas oberhalb des Grundes durch ein Tobel, in dem kein Bach fliesst. Obwohl unten kaum ein Durchkommen ist, fährt jetzt ein Auto durch das Tobel. Es wird bald einmal durch umgestürzte Bäume aufgehalten und kippt um. Wir vermuten, dass sich der Lenker verletzt hat und steigen hinab. Der Schwiegersohn ist zuerst dort und stellt fest, dass sich kein Lenker im Auto befindet. Wie ist das möglich? Wir vermuten, dass es ein Versuch zur Brandstiftung sein könnte. Ein Brand ist allerdings nicht ausgebrochen. 

Mittwoch, 20. Mai 2026

 

Eine Sitzung findet statt, wegen einem Projekt, das in Schwierigkeiten geraten ist. Ich bin nicht Projektleiter, aber als Leiter des Dienstes auch davon betroffen und auch mitverantwortlich. Es sind höhere Beamte erschienen, Kontolleure, weiter auch zwei Beobachter aus Norwegen und Schweden. Auch der 94-jährige Politiker Bonny nimmt teil, von dem ich gelesen habe, dass er im Altersheim lebt. Er erinnert sich noch gut an mich und lacht, als er mich sieht. Das Altersheim sei eine gute Lösung, er habe einen Schlaganfall gehabt und könne nicht mehr alleine leben. Seine Stimme ist kräftig, sein Geist beweglich, wie in seinen besten Zeiten. Mit dem Gehen aber hat er Mühe, er steht ganz schief. Warum die Sitzung überhaupt stattfindet, ist mir nicht so recht klar. Wer soll das Protokoll führen, wer die Teilnehmerliste erstellen? Ich schiebe dem Norweger einen Zettel zu und bitte ihn, seinen Namen anzugeben. Dann fragt einer der Kontrolleure, ob wir einen Projektplan gehabt hätten. Mein Projektleiter wird verlegen und schweigt. Darf ich antworten, sage ich, und erkläre, dass es keinen Projektplan gegeben hätte, weil es sich um ein einfaches Projekt handle und wir schon mehrfach so gehandelt hätten, einfach mit Pflichtenheft, Ausschreibung, Wahl des Systems und Einführung. Es sei nicht nötig gewesen, eines der komplizierten Planungsinstrumente zu verwenden. Die Verzögerungen, die es gegeben hätte, seien erklärlich. 

Freitag, 15. Mai 2026

 

Blinddarmoperation. Ich bin zuversichtlich und gelassen, der Arzt, den ich nicht kenne, scheint gut zu sein. Er fragt noch, ob ich wichtige Dokumente hätte, die ich abgeben möchte. Ich habe nichts dergleichen und frage mich, was er wohl damit meint. Jetzt muss ich noch auf die Toilette, was nicht ganz einfach ist. Ich habe die Hosen schon ausgezogen, muss aber durch ein Vorzimmer gehen, in dem andere Patienten warten. Der Arzt fragt weiter, ob ich Schmerzmittel wolle. Ich sage nein und denke, dass es sich ja um eine leichte Operation handelt. Es könnte im übrigen auch sein, dass der Arzt nicht genügend Schmerzmittel zur Verfügung hat.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Sonntag, 10. Mai 2026

 

Ich bin mit meiner Frau in den Ferien, in einem kleinen Ort in Italien, der auf einem Hügel liegt. Wir haben eine kleine Wohnung, vor uns eine Terrasse, auf der Autos parkieren könnten. Unterhalb der Terrasse führt eine Bergstrasse weiter hinauf. Ich stehe vor dem Haus und erwarte den Notarzt, den wir gerufen haben, weil es meiner Frau schlecht geht und sie sich fast nicht mehr bewegen kann. Der Arzt erscheint, mit einem kleinen Sanitätsauto, und ich bedeute ihm, er soll abbiegen und vor unserem Haus halten. Ich führe ihn in die Wohnung, zusammen mit einer ganzen Schar von lustigen jungen Leuten, die alle Weingläser in den Händen halten und irgendetwas feiern. Meine Frau ist inzwischen wieder aufgestanden und redet mit diesem Völklein. Ich erkläre den Leuten aber, dass hier ein Krankenzimmer sei und kein Partylokal, und weise sie weg. Der Arzt, ein kleiner älterer Herr, hat sich nun hingesetzt und blickt fragend um sich. Was soll er hier nun eigentlich machen? Meiner Frau scheint es wieder viel besser zu gehen, ein Arztbesuch ist eigentlich nicht mehr nötig.

Donnerstag, 7. Mai 2026

 

Ich will mit einer Reisegruppe nach Florenz reisen. Es sind viele Frauen dabei, die üblichen reiseverrückten Damen, mittleres Alter, bürgerlich. Die Reiseführerin bereitet uns im Bahnhof Zürich auf die Reise vor, auf einem kleinen Tisch liegen Unterlagen und auch ein schöner Reiseführer, den sie nachher abgeben kann. Ich hätte ihn gerne, er wird mir aber sofort weggeschnappt. Ich freue mich auf die Reise, die auch bei schlechtem Wetter interessant ist. Gibt es doch, wie ich weiss, ein sehr grosses und berühmtes Diozesanmuseum.  Ausserdem ein Museum, das einem Künstler gewidmet ist, dessen Name je nach Sprache anders lautet und immer in vier Sprachen kommuniziert wird. Er heisst, vermutlich auf deutsch, Gashpar Gherinc. Im übrigen mache ich mir Sorgen, weil die Reisegruppe auch an den Abenden beisammen ist und dann offenbar getanzt werden wird. Was soll ich dazu sagen? Ich kann doch nicht tanzen.

Samstag, 2. Mai 2026

 

Eine Verfolgungsjagd findet statt, in einem weitläufigen Kasernenareal, durch Holzbauten und über kleine schmale Kanäle. Ist es ein Spiel oder ist es Ernst? Ich werde verfolgt, bin zusammen mit einem dubiosen Kerl, der einen schlechten Ruf besitzt. Ich muss befürchten, dass man mir das Einvernehmen mit ihm und die gute Zusammenarbeit später übel nimmt. Einmal überqueren wir einen Kanal, über den schmale Bretter gelegt sind. Ein Kamerad fällt dabei ins Wasser und wird weggeschwemmt, in ein enges Rohr hinein. Er ist verloren, wir können ihn keinesfalls mehr retten. Wir eilen weiter. Plötzlich erscheint eine kleine, kriegerische, bewaffnete Frau, vor der wir uns zu verstecken versuchen. Es ist die verstorbene alt Bundesrätin Kopp. Wir rennen weg und hoffen, entkommen zu können. Entgegensetzen könnten wir ihr nichts.