Ich bin zuhause, in einem grossen Bett, mit mir
zwei sehr jungen Frauen, schwarz, sehr lieb und ganz unkompliziert. Ich hatte
sie draussen angetroffen, sie kamen ohne weiteres mit mir hinauf. Wir umarmen
uns zu dritt, eine der beiden saugt lächelnd und geradezu glücklich an meinem
Schwanz. Wie soll das enden? Ich bin ja in unserer Wohnung, und die Gattin kann
jederzeit ins Zimmer kommen. Sie kommt auch, und erst noch zusammen mit einer
Bekannten, einer schönen grossen schwarzen Frau. Sie stört sich keineswegs an
meinen Bettgenossinnen, sondern heisst sie willkommen und ist freundlich zu
ihnen. Sie meint sogar, man würde sich jetzt hoffentlich regelmässig sehen.
Ihre Freundin sagt, ein grosser Schriftsteller brauche solche Erlebnisse. Ich
sehe erst jetzt, dass ich ein neues Zimmer habe, ein sehr grosses, mit einem
riesigen altertümlichen Büchergestell und einem breiten schweren Schreibtisch.
Wir sind ja umgezogen, in ein neues, städtisches Quartier. Mit einigem
Schrecken stelle ich fest, dass eines der Fenster auf eine Strasse geht mit
viel Verkehr. Durch ein anderes Fenster sieht man auf eine Gasse, die ruhiger
erscheint. Später gehe ich hinaus und sehe mich um, begleitet von einer Nichte,
die auch bei uns zu Besuch ist. Gleich gegenüber gibt es eine grosse Confiserie
mit Broten und viel Gebäck, was mir natürlich sehr gefällt. Sogar eine
öffentliche Toilette ist vorhanden, sie ist freilich nicht angeschrieben. Wenn
man sie benützen will, muss man, erklärt mir meine Begleiterin, in einen
Hauseingang treten, über dem eine Tafel «Wohnung» angebracht ist.


