Ich bin mit einer Gruppe von studentischen
Bekannten im Länggassquartier unterwegs. Es ist Abend, und wir wollen noch in
die Stadt, um dem dort irgendwo im Bildungswesen arbeitenden Rolf Deppeler
einen Schuhkarton zu überreichen, in dem sich irgendwelche ihm offenbar
wichtigen Dinge befinden. Wir würden gerne mit dem Bus fahren und suchen die
nächste Haltestelle. Wir finden eine, diese ist aber seit längerer Zeit ausser
Betrieb. Wir gehen weiter, nun zur Haltestelle Bierhübeli, die besonders gut
ist, weil dort ja die Busse von zwei Linien halten. Es ist aber jetzt 22.30
Uhr, und es fahren kaum mehr Busse. Wir warten längere Zeit und sehen, wie
seltsame andere Gefährte vorbeifahren, zum Beispiel ein Campingbus mit einem so
hohen Aufbau, dass er gewiss kaum die nächste Unterführung passieren kann. Dann
erscheint ein Jeep mit einem Anhänger, in dem eine ganze Gruppe auf Bänken
Platz nehmen könnte. Er hält an, und wir fragen, ob er uns nicht zum Bahnhof
führen könnte. Das gehe nicht, sagt der Fahrer, er sei jetzt auf dem Heimweg.
Ist es jetzt noch sinnvoll, in die Stadt zu fahren? Den Herrn Deppeler werden
wir dort gewiss nicht mehr antreffen. Wir setzen uns in einer Vertiefung, einem
Graben, und ich erkläre dort meinen Kollegen, die Deppeler nicht weiter kennen,
dass dieser auch Satiriker sei und ein Buch geschrieben habe, in dem er sich
über die Politikwissenschaft lustig mache und in dem es auch eine
Liebesgeschichte gebe. Noch immer erscheint kein Bus, und wenn einer käme,
würden wir ihn gewiss nicht alle erreichen, denn wir müssen, wenn wir aus
unserem Loch heraus wollten, über eine Mauer klettern, was sehr zeitraubend
wäre.

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