Donnerstag, 26. März 2026

Mittwoch, 25. März 2026

 

Wir, das heisst ich und meine Gattin, sind mit einer Reisegesellschaft in der griechischen Inselwelt unterwegs. Heute führt uns ein Schiff nach einer bekannten Ausflugsinsel. Ankunft am Mittag, Rückfahrt am frühen Abend. Wir gehen durch ein Dörfchen, das eigentlichm nur ein künstliches, aus dem Boden gestampftes Einkaufszentrum ist. Wir würden gerne etwas essen, finden aber in den engen Gassen fast alle Plätze besetzt. In einem der vielen Geschäfte sind Linzertorten, auch in Stücken, zu verkaufen. Sollten wir diese essen? Ich habe etwas schmutzige Hände und würde sie gerne reinigen. Ich bitte eine der Verkäuferinnen um Servietten. Sie nimmt zwei grosse Badtücher, übergibt sie mir und verlangt nun 70 Euro. Zurücknehmen will sie sie nicht mehr. Sie wird aber abgelenkt, wir können die Badtücher zurücklegen und gehen schnell weg, hinunter an den Strand. Plötzlich ist es 17.15 Uhr. Wir erschrecken und konsultieren unseren Reiseplan, dort ist vermerkt, dass unser Schiff um 17.15 Uhr abfährt. Es ist von diesem Teil des Hafens nicht zu sehen, man müsste, um es zu erreichen, einen grossen Umweg machen. Gibt es vielleicht ein Schiffchen, das uns zu ihm bringen könnte? Es herrscht Flut, das Wasser ist bewegt, und es sind nur wenige Schiffe unterwegs. Im Meer erscheint plötzlich ein riesiges Flusspferd. Es steigt ans Ufer, wird von den Touristen photografiert, ist aber durchaus nicht ungefährlich. Es verfolgt uns, wir rennen weg, zurück ins Einkaufszentrum. Dort verliere ich im Gedränge meine Gattin. Ich kann mich kaum bewegen und dränge nun selber eine Frau weg, entschuldige mich aber sofort und sage zu ihr «Gönzi nur!». Sie lächelt, versteht das offenbar, antwortet mir aber auf hochdeutsch. Ich gehe wieder hinaus und versuche nun, mit dem Handy meine Frau zu erreichen, was klappt. Wir finden uns wieder, da mittlerweile wieder kaum mehr Leute unterwegs sind. Im Zentrum gibt es auch historische Räume. Wir besuchen ein Schulzimmer, einen grossen Raum, in dem Wände und Decken bemalt sind. Ländliche Szenen und Schnitzereien sind zu sehen. Unser Schiff können wir nicht mehr erreichen, es wartet gewiss auch nicht auf uns. Und telefonieren können wir auch nicht, wir haben die Nummer der Reiseleitung dummerweise nicht notiert. Jetzt stellt sich die Frage, wie wir wieder an unseren Ausgangspunkt zurückkehren können. Wir müssen uns erkundigen und eine Rückkehrmöglichkeit oder dann eine Unterkunft für eine Nacht finden.

Montag, 23. März 2026

 

Räumung eines grossen Bürogebäudes. Viele müssen ausziehen, ihre Büromöbel werden samt Inhalt abtransportiert und teilweise noch draussen im Freien abgestellt. Auch der Informatikdienst zieht um, mit viel Material und teuren Geräten. Ich werde zuwenig unterstützt und muss selber für meine Sachen sorgen. Meine Utensilien kann ich draussen in zwei niederen Rollschränken unterbringen. Sie sind schwer und umfangreich und sollten auf jeden Fall nicht in fremde Hände gelangen. Auch etwa zwanzig Weinflaschen sind dabei, auf die ich zur Not verzichten könnte. Ich beschwere mich bei einem der für den Umzug verantwortlichen Mitarbeiter, der aber ganz andere Sorgen hat und mich beschimpft. Jetzt will mir ein mir bekannter Informatiker helfen. Er sagt, er habe noch zwei leere Umzugskartons, die ich füllen könnte. Er müsse aber zuerst noch Heinz Mutter fragen, der aber schon nach Hause gegangen sei. Er will ihn anrufen und sucht in einem Verzeichnis nach seiner Telefonnummer. Er wählt sie und gibt mir den Hörer. Ein «Hänsenberger» nimmt ab. Ich erkenne an der Stimme, dass es ein bekannter Politiker ist, ein ehemaliger Ratspräsident. Ich entschuldige mich und sage, dass eben bei uns manchmal Fehler passieren würden. Das sei ihm nicht unbekannt, sagt er lachend, und wir verabschieden uns. Im nun geräumten Gebäude wird eine Ausstellung vorbereitet, die offenbar der Technik und dem Verkehr gewidmet ist. Wir sehen in einem Saal eine riesige Schiffsschraube, die an der Decke befestigt worden ist und sich drehen kann. Die Flügel bewegen sich dabei auf Kopfhöhe der Besucher, die sich frei bewegen können. Ob das nicht gefährlich werden könnte, fragen wir uns. Meine Sachen befinden sich nun aber weiterhin im Freien, ich muss wohl damit leben, dass mir einiges gestohlen wird. Die Informatiker rechnen mit Diebstählen und haben daher alles Wertvolle in Sicherheit gebracht.

Montag, 16. März 2026

 

Irgendein Anlass, ein Seminar, eine Konferenz. Ich bin eigentlich nur Gast, werde dann aber doch in Gespräche verwickelt. Ohne dass es ausgesprochen wird, komme ich dabei einer Politikerin aus dem französischspracigen Teil der Schweiz geistig sehr nahe, wir fühlen, zu unserer Überraschung, dass wir seelenverwandt sind. Beim Abschied umarmt sie mich heftig, was andere Teilnehmerinnen erstaunt bemerken. Ich erwidere ihre Umarmung und presse sie an mich, wobei ihre Bluse verrutscht und meine Hand ihre blosse Hüfte berührt. Das ist nun doch nicht angebracht und geht zu weit, sie weicht zurück und verschwindet schnell.

Donnerstag, 12. März 2026

Dienstag, 10. März 2026

 Wir hören, dass ein Tourist das Allalinhorn, den höchsten Berg der Schweiz, in Turnschuhen bestiegen und sich dabei schwer verletzt hatte. Wir sind selber dort oben und sehen den Unvorsichtigen auf einem Schlitten liegen. Wegen dem sehr schlechten, stürmischen Wetter sitzen wir mit vielen anderen Bergsteigern in einer grossen Bergstation fest, die auch Hotel und Kulturzentrum ist. Es ist nicht zu sehen, wie die Menschen hier hinaufgelangt sind, vermutlich doch mit einer Bahn, deren Schienen aber jetzt unter den Schneemassen begraben sind. Wir werden zuerst in einem grossen Schlafsaal untergebracht, finden hier bequeme Betten und viel Platz. Es erscheinen aber Frauen, die erklären, dieser Raum sei für Frauen bestimmt, wir müssten wieder hinaus. Wir ziehen weg und kommen in einen grossen Saal, in welchem seltsame Tänze stattfinden. Die Menschen tanzen, in einer Art therapeutischen Übung, einzeln oder in Gruppen irgendwelche indischen oder chinesischen Tänze. Manche tragen zu viert oder sechst Baldachine, die mit Bändern und Glitzerpapier geschmückt sind, und tanzen mit diesen Baldachinen durch den Saal. Man führt uns in ein riesiges Büro, in welchem der künstlerische Leiter des Zentrums residiert, um ihn an den Wänden und im Raum überall Kunstwerke. Eines fällt uns ganz besonders auf, ein Würfel, mit einer Seitenlänge von vielleicht zwei Metern, der aus beweglichen, komplett ineinander verkeilten Menschenleibern besteht. Die farblosen Leiber bewegen sich ständig und bilden immer neue Formen, Vereinigungen, Umschlingungen, die wir, wenn wir mit den Armen vor dem Kunstwerk fuchteln, auch selber beeinflussen können. Der Leiter demonstriert uns auch, wie man in dieser Enge einen Penis wachsen lassen kann, und wie dieser Penis dann im allgemeinen Gedränge der Leiber von einem Mund aufgenommen wird. 

Freitag, 27. Februar 2026

 

Ich habe mein Handy verloren, was mich in eine dumme, unangenehme Lage bringt. Ich sollte nämlich zu meinen Eltern fahren, mit dem Auto, was gegen zwei Stunden dauern wird. Es ist schon 22.30 Uhr. Ich sollte sie daher benachrichtigen, dass ich spät bei ihnen ankommen werde. Jetzt kann ich sie nicht mehr erreichen, da ich auch ihre Nummer nicht auswendig weiss. So würde mir es auch nichts nützen, wenn ich jetzt meine Kollegen, die nach Schluss eines Anlasses ebenfalls am Aufbrechen sind,  bitten würde, ihr Handy zu benützen. Ich versuche zu rekonstruieren, wo ich meines wohl liegen gelassen oder verloren habe. Wann habe ich es zuletzt benützt? In der Migros, oder in einem Restaurant? Wird man es finden und aufbewahren? Ich erwache, mache Licht und bin sehr erleichtert, zu sehen, dass mein Handy auf dem Tisch in meinem Zimmer liegt.