Freitag, 4. September 2026

 

Ich bin mit Frau, zwei Kindern und einem jungen Hund in einem recht kleinen Hotelzimmer. Es ist halb zehn Uhr. Wir müssen jetzt schnell packen und aufbrechen, in einer halben Stunde fährt unser Zug. Zum Bahnhof sind es mindestens zwanzig Minuten. Das Packen geht schnell, das Hündchen wird von den Kindern an die Leine genommen und wartet schon im Treppenhaus. Aber was ist mit den drei schweren grossem Bildbänden, die ich mitgenommen hatte? Eine Tragtasche wäre jetzt nötig, aber meine Frau hat keine im Gepäck. Sie öffnet aber ihre grosse Reisetasche, entfaltet sie und findet dort noch Platz. Sie wird aber dadurch sehr schwer und kann kaum noch weit getragen werden. Ich werde das aber versuchen. Jetzt legen wir, für das Hauspersonal, noch eine Zehnernote hin und eilen dann weg. Es ist, zu meiner Erleichterung, nicht schon zwanzig vor zehn, wie meine Frau sagt, sondern, wie ich auf meiner Uhr sehe, halb zehn. Wir werden also vermutlich den Zug erreichen, auch wenn wir zu Fuss gehen müssen, denn Taxis scheint es keine zu geben.

 

Freitag, 21. August 2026

Mittwoch, 19. August 2026

 

Eine Büroliebe! In einem mit alten Büromöbeln eingerichteten Raum arbeite ich mit mehreren Kollegen. Mir gleich gegenüber sitzt eine Frau, die mir nicht ganz gleichgültig ist, die ich aber bisher wenig sehen und sprechen konnte, weil unsere Pulte durch Trennwände geschützt sind. Heute aber aber ist diese Trennwand plötzlich weg, die Frau erklärt lächelnd, dass sie diese habe entfernen lassen. Jetzt kann ich die insgeheim verehrte Frau plötzlich den ganzen Tag sehen! Was kann das bedeuten? Ich habe in meinem Pult verschiedene Schokoladen, auch ganz feine Pralinés. Soll ich ihr davon anbieten? Die Frau ist attraktiv, kräftig und gross, von einer bäuerlichen Schönheit. Später gehen wir miteinander in die Pause, hinauf zur Cafeteria. Sie trägt einen weiten Jupe, der sich aufbauscht, redet aber vom Färben ihrer Haare, was mich reichlich banal dünkt und mich ernüchtert. 

 

Mittwoch, 12. August 2026

 

Wir sind in den Ferien, im Süden der USA, fahren auf einer Autobahn gegen Norden. Wir haben kein Ziel, sondern fahren einfach ohne Karte durch das Land. Hinweistafeln sehen wir keine, wir wissen nicht, wohin die Reise führt, möchten einfach Neues entdecken. Es hat wenig Verkehr, die Autobahn ist vierspurig und hat am rechten Rand einen abgetrennten Streifen, offenbar für die langsameren Fahrzeuge. Wir sehen aber, dass man auch dort mit 120 oder 130 km/h fährt. Nach einigen Stunden verändert sich das Klima. Plötzlich hat es Schnee auf der Fahrbahn, am Himmel schwere dunkle Wolken. Manchmal gibt es Lücken, durch die wir Berge sehen, vermutlich sogar sehr hohe.

Freitag, 7. August 2026

Mittwoch, 5. August 2026

 

Wir stehen auf einer schmalen Aussichtsplattform, die einem Fluss entlang führt. Der Fluss ist nicht breit, führt aber viel Wasser und hat eine starke Strömung. Es hat ein Bootsunglück gegeben, ein Kanu liegt quer im Fluss und ist mit Wasser gefüllt. Rettungskräfte retten einen leblosen Mann, den sie weiter unten aus dem Wasser ziehen. Ein weiterer Mann klammert sich an das umgekippte Kanu. Wir sehen, dass sich in einem Seitenarm ein grosses Krokodil ins Wasser wirft. Auch kleine Krokodile tauchen auf. Wir treten etwas zurück, denn das mächtige Tier könnte, wenn es nur wollte, aus dem Wasser springen und uns auf unserer Brüstung packen und hinunterreissen. Es schwimmt aber jetzt auf den Mann beim Kanu zu, greift ihn aber nicht an, weil die kleinen Krokodile begonnen haben, ihm die Haut abzuziehen. Er schreit nicht, scheint bewusstlos zu sein.

Donnerstag, 30. Juli 2026

 

Kindesentführung. Ein zwei Jahre altes Kleinkind wird durch einen Gammler und unverbesserlichen Nonkonformisten entführt. Auch ich bin dabei, unterstütze ihn, als ein Kamerad. Ich wohne mit ihm in einem alten Haus. Am Morgen ist plötzlich das Kinderzimmer leer. Die Mutter hat das Kind wieder geholt, offenbar hat jemand den Aufenthaltsort verraten. Ich berate mit meinem Kamerad die Lage. Ich will ihm Geld geben, damit er fliehen kann. Bis Lyon würde das Geld reichen, dann müsste er selber weiter für sich schauen. Er muss pressieren, denn bald wird wahrscheinlich die Polizei erscheinen. Jetzt fliegt bereits ein Helikopter vorbei. Dann kommen zwei Polizeiwagen. Wieviel Jahre Knast werde ich bekommen, fragt mich mein Bekannter. Sicher drei bis fünf Jahre, sage ich. Ein Polizist dringt in die Wohnung ein, mit einer Maschinenpistole am Anschlag. Mein Kamerad springt aus dem Fenster und flieht. Der Polizist schießt zuerst in den Boden, zur Warnung, dann auf den Mann. Er wird erschossen.