Donnerstag, 30. April 2026
Dienstag, 28. April 2026
Langer Bürotraum. Ich erwarte einen neuen
Praktikanten und möchte ihn gleich einführen. Am besten ist es, denke ich, wenn
er meinen Arbeiten folgt und so «on the job» unseren Dienst kennenlernt. Er
wird einen guten Einblick erhalten, denn ich habe viele Aufträge zu erledigen.
Wir befinden uns in einem älteren Gebäude in einem Grossraumbüro. Ich gehe zur
Türe und sehe an ihrem Fensterplatz Appolonia, die Kuchen gebacken und ins Büro
gebracht hat, für die Kolleginnen und Kollegen. Ich lobe sie, sage, dass ich
nicht gewusst habe, dass sie so gute Kuchen backen könne. Das gefällt ihr aber
nicht. Dann ist es plötzlich später Abend, wie immer in diesen Wochen haben wir
auch am Abend gearbeitet. Ich gehe nach Hause, lasse Aello zurück, die wie
immer ihre Arbeiten nicht abschliessen kann. Ich vergesse, ihr zu sagen, dass
sie die Büros schliessen soll, und muss nun annehmen, dass sie über die Nacht
offenstehen, was aber keine besonderen Probleme mit sich bringen wird. Ich
suche mein Velo. Auf dem grossen Platz vor unserem Gebäude findet eine Demo
statt. Ein Politiker spricht zu Tausenden von Bauern. Von der Seite her nähert
sich aber eine Gegendemo, es sind Chaoten, die hinter einer grossen schwarzen
Rauchwolke verborgen heranmarschieren. Mit einiger Mühe kann ich mein Velo
finden und mich entfernen.
Mittwoch, 22. April 2026
Wir, unsere Familie und Gäste aus Bulgarien,
machen Ferien in einem bescheidenen Hotel, das am Fuss eines Berges und am
Rande einer Schlucht liegt. In einem der Zimmer findet eien Party statt, von
den Kindern werden Lieder gesungen, und aus einem grossen Krug wird ein mir
unbekanntes, aber schmackhaftes Getränk ausgeschenkt. Es herrscht Krieg, und
unerwartet tauchen am Rande der Schlucht feindliche Truppen auf, die über das
Gebirge gekommen sind. Da im Haus die wenigen Toiletten besetzt sind, gehe ich
hinaus, weil ich weiss, dass es auf dem kurzen Weg zur Schlucht eine weitere
Toilette gibt. Diese besteht aus einer in den Felsen gehauenen Schale, ist aber
unbenutzbar ist, weil kein Wasser fliesst. Ich gehe wieder zurück und sehe,
dass Schweizer Soldaten mit ihren Gewehren in mehreren Reihen am Boden liegen.
Ob diese einfache Bewaffnung genügen wird? Hinzu kommt, dass es stark zu regnen
begonnen hat, die Soldaten total durchnässt sind und die Gewehre vielleicht gar
nicht mehr funktionsfähig sein könnten. Wir beschliessen, den Ort zu verlassen,
was nicht ohne Aufregung geht, denn die Kinder wollen nicht weg. Schliesslich
sind wir aber unterwegs und gelangen auf den Hauptplatz der nahen Stadt. Dort
sind viele Menschen versammelt, die nun überraschtt werden von Streumunition,
die in grossen Mengen vom Himmel fällt. Sie besteht aus kleinen Ampullen, die
offenbar einen Zeitzünder haben und demnächst explodieren könnten. Wir rennen
weg, auch wieder unter dem Widerstand der Kinder, die nicht begreifen, dass sie
weggehen sollten. Wir gelangen in enge Gassen, in denen keine Munition zu
finden ist. Es ist ein sehr altes Quartier, dunkel, eng und kaum bewohnt. Wir
verirren uns und gelangen in eine Sackgasse und dort an ein Gewässer, einen
kleinen, aber tiefen Fluss mit starker Strömung. Es ist undenkbar, hier
hineinzuspringen und schwimmend weiterzukommen. Wir müssen zurück und einen
anderen Ausgang suchen, dies immer in der Erwartung, dass im Stadtzentrum
demnächst fürchterliche Explosionen stattfinden werden.
Montag, 20. April 2026
Freitag, 17. April 2026
Ich erwache etwas spät und muss mich sehr
beeilen, um ins Büro zu kommen. Ich fahre mit dem Velo, was schneller geht als
mit dem öffentlichen Verkehr, vêrgesse dabei aber meine Tasche, in der sich
auch der Computer und das Telefon befinden. Ohne diese Utensilien kann ich aber
eigentlich im Büro nur untätig herumsitzen, was aber niemandem auffällt. Viel
wird nicht gearbeitet, es sind undefinierbare Aufgaben zu erledigen, man wartet
auf Aufträge. Eine ältere Dame, eine langjährige Kollegin, hat gesundheitliche
Probleme und trägt am Hals gut sichtbar ein violettes Pflaster. Sie ist aber
überraschend elegant gekleidet, weil sie als Sekretärin in eine Sitzung gehen
muss. Wir sitzen alle an langen Tischen, die einzelnen Arbeitspätze sind
abgetrennt durch kleine Wände. Mit dabei ist auch Trump, der aber nicht
angestellt ist, sondern andere Aufgaben hat oder einen Kurs besuchen will. Er
ist sehr umgänglich, schwatzt laut mit allen und ist auch mit mir sofort
vertraut. Auf sein Verlangen ertönt aus einem über den Köpfen angebrachtes
Radio sehr laut Musik. Ich sollte meiner Frau telefonieren und möchte dazu das
Telefon einer anderen Kollegin benützen, die rechts von mir sitzt. Das sollte
möglich sein, denn sie ist gerade weggegangen. Links von mir sitzt ein hoher
Beamter, ein sehr tüchtiger, hochkompetenter Herr, der jetzt brummend erklärt,
ich würde ihn stören und zuviel Platz beanspruchen. Die Musik ist viel zu laut
und macht das Telefonieren unmöglich. Ich sage das Trump und erkläre ihm, dass
er wohl in seinen Büros niemals so laute Musik erlauben würde. Ein Mitarbeiter,
der so laut Radio hören würde, würde sicher sofort entlassen. «You are
dismissed», bekäme dieser zu hören. Trump lacht und erlaubt, dass das Radio
leiser gestellt wird. Jetzt ist es 12 Uhr geworden, die Mittagspause beginnt.
Telefonieren macht jetzt keinen Sinn mehr. Ich beschliesse, nach Hause zu
fahren und meine Arbeitsmittel zu holen. Dazu dürfte eine Stunde gerade
ausreichen. Man macht mich aber noch darauf aufmerksam, dass ein grosses
Kuchenstück auf meinem Arbeitsplatz liegt. Es hat mehrere Lagen mit
verschiedenfarbigen Cremen und sieht sehr amerikanisch aus. Trump hat es mir
geschenkt. Ich frage ihn, ob er es selber gemacht und dazu in der halben Nacht
gearbeitet habe. Er lacht und ist ein angenehmer, sehr freundlicher Mensch.
Donnerstag, 9. April 2026
Ich bin Pfadiführer, in einem Fähnli. Es findet
eine Übung statt, ein Treffen mit anderen Pfadfindern, die ich nicht kenne. Ich
stehe vor ihnen und muss erklären, dass ich die Teilnahme noch nicht definitiv
zusagen könne, weil ich nicht wisse, wieviele Knaben bei mir erscheinen würden.
Es hatte irgendwelche Probleme gegeben, einen völlig unnötigen kleinen Skandal,
wonach manche Eltern beschlossen hatten, ihre Kinder nicht mehr zu den Pfadi zu
schicken. Jetzt erscheint aber unerwartet Hirsch mit seinem Fähnli. Hirsch ist
ein ganz braver, zuverlässiger, mustergültiger Venner, er führt ein
vollzähliges Fähnli mit sich und kann an meiner Stelle an der Übung teilnehmen.
Ein Versteckspiel wird begonnen, unpfaderisch, wie für kleine Kinder. Es gibt
aber dabei noch eine «Bombe», ein kleines Paket, das angezündet wird. Es
erweist sich als Brandfackel, die glühend im Wald herum springen und an
verschiedenen Stellen Feuer entfachen kann. Die Pfadfinder werden aufgerufen,
diese Feuer zu löschen. Dies ist möglich, weil vorher aus uns vorher nicht
bekannten Gründen mit Wasser gefüllte Petflaschen im Wald verteilt worden sind.
Mein Fähnli ist nun plötzlich auch da, wirkt mit beim Löschen und ist dabei am
schnellsten. Ich darf nun, für diese Leistung, eine Auszeichnung erwarten.
Freitag, 3. April 2026
Ein Baukran, ein Turm, 150 Meter hoch. Ich
stehe ganz oben, ungesichert, im leicht schwankenden Metallgerüst, das ganz
schmal ist und kaum Platz für einen Menschen bietet. Ich muss mich mit beiden
Händen festhalten. Ich habe Angst vor einem Schwächeanfall, weil ich dann in
die Tiefe stürzen würde. Es ist eine Art von Wachtturm, aber meine Aufgabe hier
oben ist nicht klar. In absehbarer Zeit werde ich wieder hinunterklettern
können, denn es finden Ablösungen statt. Der Abstieg ist aber schwierig und
verlangt Kraft und Kletterkünste. Ich beschliesse, dass ich mich nicht mehr für
diese Aufgabe zur Verfügung stellen werde, wenn mir der Abstieg glückt.
Donnerstag, 26. März 2026
Mittwoch, 25. März 2026
Wir, das heisst ich und meine Gattin, sind mit
einer Reisegesellschaft in der griechischen Inselwelt unterwegs. Heute führt
uns ein Schiff nach einer bekannten Ausflugsinsel. Ankunft am Mittag, Rückfahrt
am frühen Abend. Wir gehen durch ein Dörfchen, das eigentlichm nur ein
künstliches, aus dem Boden gestampftes Einkaufszentrum ist. Wir würden gerne
etwas essen, finden aber in den engen Gassen fast alle Plätze besetzt. In einem
der vielen Geschäfte sind Linzertorten, auch in Stücken, zu verkaufen. Sollten
wir diese essen? Ich habe etwas schmutzige Hände und würde sie gerne reinigen.
Ich bitte eine der Verkäuferinnen um Servietten. Sie nimmt zwei grosse
Badtücher, übergibt sie mir und verlangt nun 70 Euro. Zurücknehmen will sie sie
nicht mehr. Sie wird aber abgelenkt, wir können die Badtücher zurücklegen und
gehen schnell weg, hinunter an den Strand. Plötzlich ist es 17.15 Uhr. Wir erschrecken
und konsultieren unseren Reiseplan, dort ist vermerkt, dass unser Schiff um
17.15 Uhr abfährt. Es ist von diesem Teil des Hafens nicht zu sehen, man
müsste, um es zu erreichen, einen grossen Umweg machen. Gibt es vielleicht ein
Schiffchen, das uns zu ihm bringen könnte? Es herrscht Flut, das Wasser ist
bewegt, und es sind nur wenige Schiffe unterwegs. Im Meer erscheint plötzlich
ein riesiges Flusspferd. Es steigt ans Ufer, wird von den Touristen
photografiert, ist aber durchaus nicht ungefährlich. Es verfolgt uns, wir
rennen weg, zurück ins Einkaufszentrum. Dort verliere ich im Gedränge meine
Gattin. Ich kann mich kaum bewegen und dränge nun selber eine Frau weg,
entschuldige mich aber sofort und sage zu ihr «Gönzi nur!». Sie lächelt,
versteht das offenbar, antwortet mir aber auf hochdeutsch. Ich gehe wieder
hinaus und versuche nun, mit dem Handy meine Frau zu erreichen, was klappt. Wir
finden uns wieder, da mittlerweile wieder kaum mehr Leute unterwegs sind. Im
Zentrum gibt es auch historische Räume. Wir besuchen ein Schulzimmer, einen
grossen Raum, in dem Wände und Decken bemalt sind. Ländliche Szenen und
Schnitzereien sind zu sehen. Unser Schiff können wir nicht mehr erreichen, es
wartet gewiss auch nicht auf uns. Und telefonieren können wir auch nicht, wir
haben die Nummer der Reiseleitung dummerweise nicht notiert. Jetzt stellt sich
die Frage, wie wir wieder an unseren Ausgangspunkt zurückkehren können. Wir
müssen uns erkundigen und eine Rückkehrmöglichkeit oder dann eine Unterkunft
für eine Nacht finden.
Montag, 23. März 2026
Räumung
eines grossen Bürogebäudes. Viele müssen ausziehen, ihre Büromöbel werden samt
Inhalt abtransportiert und teilweise noch draussen im Freien abgestellt. Auch
der Informatikdienst zieht um, mit viel Material und teuren Geräten. Ich werde
zuwenig unterstützt und muss selber für meine Sachen sorgen. Meine Utensilien
kann ich draussen in zwei niederen Rollschränken unterbringen. Sie sind schwer
und umfangreich und sollten auf jeden Fall nicht in fremde Hände gelangen. Auch
etwa zwanzig Weinflaschen sind dabei, auf die ich zur Not verzichten könnte.
Ich beschwere mich bei einem der für den Umzug verantwortlichen Mitarbeiter,
der aber ganz andere Sorgen hat und mich beschimpft. Jetzt will mir ein mir
bekannter Informatiker helfen. Er sagt, er habe noch zwei leere Umzugskartons,
die ich füllen könnte. Er müsse aber zuerst noch Heinz Mutter fragen, der aber
schon nach Hause gegangen sei. Er will ihn anrufen und sucht in einem
Verzeichnis nach seiner Telefonnummer. Er wählt sie und gibt mir den Hörer. Ein
«Hänsenberger» nimmt ab. Ich erkenne an der Stimme, dass es ein bekannter
Politiker ist, ein ehemaliger Ratspräsident. Ich entschuldige mich und sage,
dass eben bei uns manchmal Fehler passieren würden. Das sei ihm nicht
unbekannt, sagt er lachend, und wir verabschieden uns. Im nun geräumten Gebäude
wird eine Ausstellung vorbereitet, die offenbar der Technik und dem Verkehr
gewidmet ist. Wir sehen in einem Saal eine riesige Schiffsschraube, die an der
Decke befestigt worden ist und sich drehen kann. Die Flügel bewegen sich dabei
auf Kopfhöhe der Besucher, die sich frei bewegen können. Ob das nicht
gefährlich werden könnte, fragen wir uns. Meine Sachen befinden sich nun aber
weiterhin im Freien, ich muss wohl damit leben, dass mir einiges gestohlen
wird. Die Informatiker rechnen mit Diebstählen und haben daher alles Wertvolle
in Sicherheit gebracht.
Montag, 16. März 2026
Irgendein
Anlass, ein Seminar, eine Konferenz. Ich bin eigentlich nur Gast, werde dann
aber doch in Gespräche verwickelt. Ohne dass es ausgesprochen wird, komme ich
dabei einer Politikerin aus dem französischspracigen Teil der Schweiz geistig sehr
nahe, wir fühlen, zu unserer Überraschung, dass wir seelenverwandt sind. Beim
Abschied umarmt sie mich heftig, was andere Teilnehmerinnen erstaunt bemerken.
Ich erwidere ihre Umarmung und presse sie an mich, wobei ihre Bluse verrutscht
und meine Hand ihre blosse Hüfte berührt. Das ist nun doch nicht angebracht und
geht zu weit, sie weicht zurück und verschwindet schnell.
Donnerstag, 12. März 2026
Dienstag, 10. März 2026
Wir hören, dass ein Tourist das Allalinhorn, den höchsten Berg der Schweiz, in Turnschuhen bestiegen und sich dabei schwer verletzt hatte. Wir sind selber dort oben und sehen den Unvorsichtigen auf einem Schlitten liegen. Wegen dem sehr schlechten, stürmischen Wetter sitzen wir mit vielen anderen Bergsteigern in einer grossen Bergstation fest, die auch Hotel und Kulturzentrum ist. Es ist nicht zu sehen, wie die Menschen hier hinaufgelangt sind, vermutlich doch mit einer Bahn, deren Schienen aber jetzt unter den Schneemassen begraben sind. Wir werden zuerst in einem grossen Schlafsaal untergebracht, finden hier bequeme Betten und viel Platz. Es erscheinen aber Frauen, die erklären, dieser Raum sei für Frauen bestimmt, wir müssten wieder hinaus. Wir ziehen weg und kommen in einen grossen Saal, in welchem seltsame Tänze stattfinden. Die Menschen tanzen, in einer Art therapeutischen Übung, einzeln oder in Gruppen irgendwelche indischen oder chinesischen Tänze. Manche tragen zu viert oder sechst Baldachine, die mit Bändern und Glitzerpapier geschmückt sind, und tanzen mit diesen Baldachinen durch den Saal. Man führt uns in ein riesiges Büro, in welchem der künstlerische Leiter des Zentrums residiert, um ihn an den Wänden und im Raum überall Kunstwerke. Eines fällt uns ganz besonders auf, ein Würfel, mit einer Seitenlänge von vielleicht zwei Metern, der aus beweglichen, komplett ineinander verkeilten Menschenleibern besteht. Die farblosen Leiber bewegen sich ständig und bilden immer neue Formen, Vereinigungen, Umschlingungen, die wir, wenn wir mit den Armen vor dem Kunstwerk fuchteln, auch selber beeinflussen können. Der Leiter demonstriert uns auch, wie man in dieser Enge einen Penis wachsen lassen kann, und wie dieser Penis dann im allgemeinen Gedränge der Leiber von einem Mund aufgenommen wird.
Freitag, 27. Februar 2026
Ich habe mein Handy verloren, was mich in eine
dumme, unangenehme Lage bringt. Ich sollte nämlich zu meinen Eltern fahren, mit
dem Auto, was gegen zwei Stunden dauern wird. Es ist schon 22.30 Uhr. Ich
sollte sie daher benachrichtigen, dass ich spät bei ihnen ankommen werde. Jetzt
kann ich sie nicht mehr erreichen, da ich auch ihre Nummer nicht auswendig
weiss. So würde mir es auch nichts nützen, wenn ich jetzt meine Kollegen, die
nach Schluss eines Anlasses ebenfalls am Aufbrechen sind, bitten würde, ihr Handy zu benützen. Ich
versuche zu rekonstruieren, wo ich meines wohl liegen gelassen oder
verloren habe. Wann habe ich es zuletzt benützt? In der Migros, oder in einem
Restaurant? Wird man es finden und aufbewahren? Ich erwache, mache Licht und
bin sehr erleichtert, zu sehen, dass mein Handy auf dem Tisch in meinem Zimmer liegt.
Sonntag, 22. Februar 2026
Eigentlich
bin ich kein Protokollführer und auch nicht für die Protokollfürung in den
Kommissionen zuständig. Ich bin aber, mit einem Kollegen, unterwegs zu einem
Sitzungszimmer, in welchem eine zweitägige Sitzung protokolliert werden sollte,
für die aber, wie wir gehört haben, keine Protokollführer eingesetzt worden
sind. Wir kommen in einem der oberen Stockwerke des Regierungsgebäudes zum
Sitzungszimmer. Es ist gerade Pause, und wir wollen uns beim Präsidenten
Hoffmann melden und ihn fragen, ob wir helfen könnten. Wir kennen die
Anwesenden nicht und fragen daher einen der vielen herumstehenden Herren nach
dem Herrn Hoffmann und zeigen diesem auch eine Photo des Gesuchten. Er lächelt
und sagt, er sei ja der Herr Hoffmann. Er gibt uns den Zutritt zum
Sitzungszimmer, wo wir sehen, dass doch zwei Protokollführer am gewohnten Platz
mit zwei Tonbandgeräten an der Arbeit sind. Die beiden sagen, sie seien für
zwei Tage eingesetzt worden. Wir offerieren ihnen, den zweiten Tag zu
übernehmen, und weisen darauf hin, dass so das gewiss rasch benötigte Protokoll
schneller entstehen kann. Sie nehmen das Angebot an. Später befinde ich mich an
der Arbeit und protokolliere längere juristische Auseinandersetzungen. Bei
einer Gesetzesbestimmung hat die Kommission der Verwaltung den Auftrag gegeben,
einen neuen Vorschlag auszuarbeiten und dabei die verlangt, dass der Text mit
«gekauft hat» endet. Jetzt liegt ein neuer Entwurf vor, der aber eine Gruppe,
die nur «die Zwölf» genannt wird, noch immer nicht befriedigt. Alle diese Diskussionen
müssen selbstverständlich sorgfältig und genau festgehalten werden.
Mittwoch, 18. Februar 2026
Mittwoch, 11. Februar 2026
Ich
besuche eine grosse Zweitwohnung, die meiner Tochter gehört. Sie ist mit dem
Bundeshaus verbunden und liegt im Erdgeschoss an der Aare. Sie besitzt viele
Räume, die grossen Fenster können automatisch mit Storen geschlossen werden.
Ich schiebe die Fenstertüren auf, eine schwarze Katze kommt herein, was bei
unseren zwei Katzen zu beträchtlicher Aufregung führt. Jetzt ist plötzlich auch
noch ein grosser Hase da, der wie ein Stoffhase ruhig mitten in der Wohnung
sitzt. Im Treppenhaus sehen wir eine sehr schöne Frau, die aber psychische
Probleme zu haben scheint und telefonisch um Hilfe ruft. Ich kann nicht helfen,
zumal ich nicht alleine bin. Der Abwart des Baus erscheint und bestaunt die
schöne Wohnung. Wir müssen wieder gehen, schliessen alle Fenster und Türen und
fahren alle Storen hinunter, was recht kompliziert ist. Der Weg zum Ausgang
führt durch einen langen Korridor, der mit Marmor, anderem Gestein und vergoldeten
Spiegeln ausgekleidet ist, vorbei an Arbeitern, die auf Bänken sitzen und
offenbar gerade eine Pause haben.
Sonntag, 8. Februar 2026
An
der Universität findet eine öffentliche Veranstaltung statt über das Thema
«Wokeness». Ich möchte sie auch besuchen, möglichst unauffällig, weil ich nur
mit einem weissen T-Shirt bekleidet bin und den Unterleib nur mit einem Badtuch
bedecken kann. Es zeigt sich, dass ich der einzige Besucher bin. Die zwei
Wissenschafterinnen, die die Veranstaltung organisiert haben, möchten sie
trotzdem durchführen und laden mich ein, mich mit ihnen an einen Tisch zu
setzen. Ich entschuldige mich für meine Kleidung, die aber nicht weiter zu
stören scheint. Die beiden jungen Frauen möchten, dass ich spreche und Fragen
formuliere. Ich bin aber überfordert und gehemmt und äussere mich sehr ungeschickt,
sage etwas von einem Genderstern und vom erforderlichen Schutz von
Minderheiten.
Freitag, 30. Januar 2026
Dann
ein Alptraum, der mich erschreckt, weil ich selten solche Träume habe. Es gibt
auf einem grossen Platz Schlägereien und heftige Auseinandersetzungen. Ich
schaue nur zu, greife aber später ein, als ein älterer Herr, ein Professor,
verfolgt und angegriffen wird. Ich rennen hinterher, kann aber nicht helfen,
sondern werde selber angegriffen. Es gelingt mir, eine üble Erscheinung
festzuhalten, einen kleinen Kerl, die einen schweren Stock als Waffe benutzt
hat. Dieser liegt nun am Boden, und ich stehe mit beiden Beinen auf ihm. Was
machst Du, frage ich, wenn ich dich jetzt loslasse? Dich umbringen, schreit der
Bösewicht. Ich sehe mich nach Hilfe um, eine solche ist aber nicht in Sicht, im
Gegenteil. Ein kräftiger Komplize erscheint jetzt, der mich wegstösst und
meinen Gefangenen befreit. Ich muss jetzt auf alles gefasst sein.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Sonntag, 25. Januar 2026
Ich
fahre mit der Familie nach Wien. Der Zug hält schon bald bei einem kleinen
Bahnhof. Es wird grössere Verspätungen geben. Ich steige daher aus, was
allerdings unvorsichtig war, denn jetzt fährt der Zug langam weiter. Ich laufe
ihm nach, hinein in ein Tunnel, wo es neben dem Geleise einen schmalen Weg für
die Arbeiter gibt. Der Zug wird schneller, ich kann ihn nicht mehr erreichen.
Am Tunnelausgang stosse ich auf ein Drehkreuz und auf Arbeiter, die sich über
mich wundern. Ja, der Zug ist weg, Sie erreichen ihn nicht mehr! Wie komme ich
jetzt nach Wien? Sollte ich vielleicht ein Auto mieten? Die Arbeiter haben
Humor, lachen, machen einen Wiener Witz. Als jemand von einem
sechsundachtzigsten Tag spricht, fragt ein Österreicher, ob denn der laufende
Monat sechsundachtzig Tage habe.
Freitag, 23. Januar 2026
Haus
am Meer. Ich bin höherer Chef geworden in einer Firma, die ich noch nicht genau
kenne. Ich stehe im obersten Geschoss des Hauses, auf einer schmalen Terrasse,
die etwa dreissig Meter ins Meer hinaus gebaut worden ist. Sie hat steinerne
Brüstungen, ist aber ganz vorne ohne Geländer. Ich sehe nicht, dass es dort
keine Abschrankung gibt und gehe rückwärts auf sie zu. Im letzten Moment kann
ich einen Sturz in die Tiefe vermeiden. Das Gebäude ist hoch, hat etwa sieben
Stockwerke, und ein Sturz auf den harten Sandstrand wäre mit Sicherheit tödlich
gewesen. Unten stehen Bekannte, unter ihnen auch meine Frau, die meinen Sturz
gesehen hätten. Was für ein dummer, ungeschickter Mensch ich doch bin, und was
für ein dummer Tod das gewesen wäre. Ich gehe jetzt erleichtert zurück zum
Gebäude, das ich noch nicht genau kenne. Sicher gibt es hier einen Lift, mit
dem ich ins Erdgeschoss fahren kann. Ich habe vor, alle Mitarbeitenden in ihren
Büros zu besuchen und mich ihnen vorzustellen.
Dienstag, 20. Januar 2026
Wieder einmal ein Aufräumen, Einpacken und
Abtreten. Ich bin mit anderen Soldaten, die mir aber auch von der Arbeitswelt
bekannt sind, in einem grossen Schulhaus am Packen. In wenigen Stunden werden
wir nach einem Abtreten entlassen. Ich habe neben meinen Effekten vom
Militärdienst noch viele Bücher und Büroakten, die sich in Kästen befinden und
die ich auch mitnehmen muss. Ich habe zusätzlich noch zwei alte Adidas-Taschen,
die ich füllen kann. Aber nicht alles wird Platz finden. Ich werde einen Teil
draussen im Freien irgendwo hinlegen müssen, in der Hoffnung, dass es niemand
wegnimmt. Ich muss nämlich nach dem Abtreten auch noch mein Auto holen, das
sich dummerweise in Stammheim befindet und schwer zu erreichen ist. Wir
befinden uns an einem Ort in der Ostschweiz, der aber an einer anderen
Bahnlinie liegt. Ich frage deshalb Kameraden, ob vielleicht jemand nach dem
Abtreten über Stammheim nach Hause fährt. Niemand meldet sich. In einem
Kellerraum befinden sich noch Spirituosen, verschiedene Flaschen, auch ein
alter teurer Cognac. Was soll damit geschehen, frage ich. Stehenlassen, sagt
man mir. Keiner kümmert sich um diesen Posten.
Montag, 12. Januar 2026
Sonntag, 11. Januar 2026
Ein Erdbeben, verbunden mit einem gewaltigen Erdrutsch.
Mindestens vierhundert Personen werden verschüttet von Erde und Gestein. Nach
einer Woche wird die Suche nach Überlebenden eingestellt. Wir fahren in einem
Schulbus an der Unglücksstätte vorbei und steigen aus, weil wir noch zu früh
sind und auch mit dem nächsten Bus, der in zehn Minuten kommt, noch rechtzeitig
zur Schule kommen. Wir gehen jetzt über das Trümmerfeld und wollen auf
Klopfzeichen achten.
Samstag, 10. Januar 2026
Ein Ungeheuer ist unter uns, ein sehr
kräftiges, bewegliches, dickes Wesen, halb Tier, halb Mensch. Ich bezeichne es,
ungeschickterweise, als «voluminös». Es ist schwer beleidigt und stürzt sich
auf mich. Sein schwarzer, gruseliger Insektenkopf schwebt über mir, und seine
komplizierten Kauwerkzeuge beginnen zu arbeiten.






