Auf dem Heimweg von einer Wanderung stossen
wir, unweit von Bern, auf ein Schützenfest. Ich sehe zufällig ein Standblatt
mit den Eintragungen der Resultate eines Schützen. Es ist dies ein schönes
Dokument, mit Ornamenten und symbolischen Figuren, das eine wertvolle
Erinnerung darstellt. Mich interessieren diese Blätter, und ich frage mich, ob
sie vielleicht gesammelt werden könnten. Ich gehe zu meinen alten
Arbeitskollegen im Regierungsgebäude und will dort fragen, ob es eine
Möglichkeit gibt, solche Dokumente zu bekommen. Eine stets sehr pflichtbewusste
ältere Dame im Zentralen Sekretariat will mir gerne helfen, versteht aber die
Frage nicht. Sie führt mich zu anderen Leuten, die mir aber nur Karten von
ihren Reisen zeigen. Eine Frau zeigt mir eine Weltkarte, auf der sie
Kreuzfahrten eingetragen hat. Ich präzisiere meine Fragen, worauf man mich zun
einer jungen, sportlichen, rothaarigen Frau führt, die mit Militärfragen zu tun
hat. Sie ist nicht besonders hübsch und hat eine nasse Aussprache, bei der ich
fast versucht bin, mein Gesicht abzuwischen. Auch sie weiss nicht Bescheid,
begreift aber wenigstens die Frage. Im grossen, altmodischen Arbeitsraum
herrscht grosser Lärm, viele gehen herum, alle schwatzen laut, was aber die
Arbeitenden wenig zu stören scheint. Die Rothaarige führt mich nun zu einer
Dame, die selber in einer höheren Funktion Militärdienst leistet und mit einem
hohen Kommandanten verheiratet ist. Sie werde ihren Mann fragen, sagt sie,
dieser wisse sicher Bescheid.

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