Mittwoch, 12. August 2026

 

Wir sind in den Ferien, im Süden der USA, fahren auf einer Autobahn gegen Norden. Wir haben kein Ziel, sondern fahren einfach ohne Karte durch das Land. Hinweistafeln sehen wir keine, wir wissen nicht, wohin die Reise führt, möchten einfach Neues entdecken. Es hat wenig Verkehr, die Autobahn ist vierspurig und hat am rechten Rand einen abgetrennten Streifen, offenbar für die langsameren Fahrzeuge. Wir sehen aber, dass man auch dort mit 120 oder 130 km/h fährt. Nach einigen Stunden verändert sich das Klima. Plötzlich hat es Schnee auf der Fahrbahn, am Himmel schwere dunkle Wolken. Manchmal gibt es Lücken, durch die wir Berge sehen, vermutlich sogar sehr hohe.

Freitag, 7. August 2026

Mittwoch, 5. August 2026

 

Wir stehen auf einer schmalen Aussichtsplattform, die einem Fluss entlang führt. Der Fluss ist nicht breit, führt aber viel Wasser und hat eine starke Strömung. Es hat ein Bootsunglück gegeben, ein Kanu liegt quer im Fluss und ist mit Wasser gefüllt. Rettungskräfte retten einen leblosen Mann, den sie weiter unten aus dem Wasser ziehen. Ein weiterer Mann klammert sich an das umgekippte Kanu. Wir sehen, dass sich in einem Seitenarm ein grosses Krokodil ins Wasser wirft. Auch kleine Krokodile tauchen auf. Wir treten etwas zurück, denn das mächtige Tier könnte, wenn es nur wollte, aus dem Wasser springen und uns auf unserer Brüstung packen und hinunterreissen. Es schwimmt aber jetzt auf den Mann beim Kanu zu, greift ihn aber nicht an, weil die kleinen Krokodile begonnen haben, ihm die Haut abzuziehen. Er schreit nicht, scheint bewusstlos zu sein.

Donnerstag, 30. Juli 2026

 

Kindesentführung. Ein zwei Jahre altes Kleinkind wird durch einen Gammler und unverbesserlichen Nonkonformisten entführt. Auch ich bin dabei, unterstütze ihn, als ein Kamerad. Ich wohne mit ihm in einem alten Haus. Am Morgen ist plötzlich das Kinderzimmer leer. Die Mutter hat das Kind wieder geholt, offenbar hat jemand den Aufenthaltsort verraten. Ich berate mit meinem Kamerad die Lage. Ich will ihm Geld geben, damit er fliehen kann. Bis Lyon würde das Geld reichen, dann müsste er selber weiter für sich schauen. Er muss pressieren, denn bald wird wahrscheinlich die Polizei erscheinen. Jetzt fliegt bereits ein Helikopter vorbei. Dann kommen zwei Polizeiwagen. Wieviel Jahre Knast werde ich bekommen, fragt mich mein Bekannter. Sicher drei bis fünf Jahre, sage ich. Ein Polizist dringt in die Wohnung ein, mit einer Maschinenpistole am Anschlag. Mein Kamerad springt aus dem Fenster und flieht. Der Polizist schießt zuerst in den Boden, zur Warnung, dann auf den Mann. Er wird erschossen.

Freitag, 24. Juli 2026

 

Kunstausstellung, in kleinem Rahmen. Gruppenweise finden Performances statt. Ich nehme auch teil, zusammen mit einem undefinierbaren Bekannten, einem eher langweiligen, alten Kameraden. Unter den Kunstfreunden, die sich versammelt haben, befindet sich auch alt Bundesrätin Sommaruga. Sie steht alleine herum und begrüsst mich freundlich, begleitet mich sogar in einen Nebenraum, in welchem wir ungestört schwatzen können. Dort tritt mein Bekannter auch hinzu und wird von Frau Sommaruga mit einem Küsschen begrüsst. Es verwundert mich sehr, dass mein unscheinbarer Begleiter offenbar so geschätzt wird. Dann beginnt die Performance. Alle Besucher werden gebeten, sich auf eine der ausgebreiteten Bahren zu legen. Es sind Bahren, wie sie in der Armee von den Sanitätstruppen verwendet werden. Ich suche mir auch eine aus, lege mich hin, links von mir mein Kamerad, rechts eine ältere, aber noch rüstige und lebhafte Frau, die sich beim Hinlegen noch so ungeniert und zudringlich über mich beugt, dass ich in grosse Verlegenheit gerate. Dann erhält jeder Besucher auf einem Schemel am Fussende der Bahre eine kleine Flasche Mineralwasser, Pommes Chips und, in einem grossen Glas, das aber nur bis zur Hälfte gefüllt wird, etwas Weisswein. Mein Begleiter fragt, ob ich mich nicht langweile mit ihm oder, mit Blick auf die Frau neben mir, die jetzt ruhig liegt und schweigt, auch sonstwie. Jetzt sollte die Performance beginnen, man wird den Raum verdunkeln und an der Decke etwas zeigen, den Nachthimmel oder irgendetwas anderes.

Donnerstag, 16. Juli 2026

Samstag, 11. Juli 2026

 

Ich war lange krank und kann nun endlich zurück in die Schule. Um drei Uhr beginnt in meiner Klasse eine Französischstunde. Ich komme etwas früher ins grosse Schulhaus, das mich immer beeindruckt hat, und gehe noch ins oberste Stockwerk, wo es, wie ich weiss, in der Bibliothek einen Kaffeeautomaten gibt. Einige alte Bekannte stehen dort, ältere Herren, die im Militärdepartement arbeiten und stets sehr wichtig tun. Sie erklären mir, dass sie den Automaten nicht mehr benützen, sondern den Kaffee mit Pulver und heissem Wasser selber anrühren, das sei besser. Unter ihrer Anleitung mache ich mir so auch einen Kaffee, der einen Franken kostet. Da ich noch einen Blumenstrauss in den Händen halte, hilft mir eine besonders wichtige Persönlichkeit, die über viele Verbindungen verfügen soll, beim Herausklauben der Münze aus dem Portemonnaie. Ich habe dort einige Zweifränkler und Fünfliber, ein Einfrankenstück ist nur mit Mühe zu finden. Mein Bekannter nimmt nun gleich eine Handvoll Münzen heraus und behält sie für sich. Ich protestiere und sage es seien fast dreissig Franken im Portmonnaie gewesen, jetzt hätte ich nur noch sieben. Die Herren beeindruckt das nicht, sie entrüsten sich eher über meine Kleinlichkeit. Ich gehe nun weg, mit dem Kaffeebecher und dem Blumenstrauss, hinunter in die zweite Etage und dort zum Schulzimmer. Die Schulstunde hat schon längst begonnen, es ist etwa halb vier Uhr. Ich trete ein und gehe durch die Klasse nach hinten zu meinem alten Platz, ohne dass der Unterricht unterbrochen wird. Werde ich nach der langen Abwesenheit den Anschluss wieder finden? Die Matur steht bevor!