Freitag, 24. Juli 2026

 

Kunstausstellung, in kleinem Rahmen. Gruppenweise finden Performances statt. Ich nehme auch teil, zusammen mit einem undefinierbaren Bekannten, einem eher langweiligen, alten Kameraden. Unter den Kunstfreunden, die sich versammelt haben, befindet sich auch alt Bundesrätin Sommaruga. Sie steht alleine herum und begrüsst mich freundlich, begleitet mich sogar in einen Nebenraum, in welchem wir ungestört schwatzen können. Dort tritt mein Bekannter auch hinzu und wird von Frau Sommaruga mit einem Küsschen begrüsst. Es verwundert mich sehr, dass mein unscheinbarer Begleiter offenbar so geschätzt wird. Dann beginnt die Performance. Alle Besucher werden gebeten, sich auf eine der ausgebreiteten Bahren zu legen. Es sind Bahren, wie sie in der Armee von den Sanitätstruppen verwendet werden. Ich suche mir auch eine aus, lege mich hin, links von mir mein Kamerad, rechts eine ältere, aber noch rüstige und lebhafte Frau, die sich beim Hinlegen noch so ungeniert und zudringlich über mich beugt, dass ich in grosse Verlegenheit gerate. Dann erhält jeder Besucher auf einem Schemel am Fussende der Bahre eine kleine Flasche Mineralwasser, Pommes Chips und, in einem grossen Glas, das aber nur bis zur Hälfte gefüllt wird, etwas Weisswein. Mein Begleiter fragt, ob ich mich nicht langweile mit ihm oder, mit Blick auf die Frau neben mir, die jetzt ruhig liegt und schweigt, auch sonstwie. Jetzt sollte die Performance beginnen, man wird den Raum verdunkeln und an der Decke etwas zeigen, den Nachthimmel oder irgendetwas anderes.

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