Samstag, 29. August 2026

 

Grosser Anlass an einem Waldrand über der Stadt. Es hat viele Leute, auch Roberta ist dort. Dann strömen alle in die Stadt hinab, auch wir gehen hinunter und essen dort mit der Gattin und vielen anderen. Dann teilt mir irgendjemand mit, dass Roberta oben am Waldrand warte. Was für ein Wunder, und welche Chance! Ich verabschiede mich und gehe wieder hinauf. Wie aber kann ich Roberta finden? Ich suche mein Handy, ein braunes, völlig veraltetes Gerät, das ich aber offenbar verlegt oder gar verloren habe.

Mittwoch, 26. August 2026

 

Ich muss einen Kurs geben, in der Programmiersprache, die ich einst sehr gut kannte, heute aber, nach Jahrzehnten,  nicht mehr präsent habe. Mit den Kursunterlagen aber, die ich von IBM bekommen werde, wird es sicher gut gehen. Jetzt aber gibt es Probleme. Der Kurs sollte um 9 Uhr beginnen, in einem Schulungszentrum ausserhalb Berns, das zwischen Bern und Biel liegt und mit dem Postauto erreicht werden kann. Ich werde an weiteren Vorbereitungen wegen undefinierbaren familiären Ereignissen verhindert und stehe verspätet auf. Es ist schon 7 Uhr, und ich wohne in einem Vorort von Bern, von wo ich zuerst den Bus zum Hauptbahnhof nehmen muss. Ich dusche kurz, ziehe mich schnell an, die Haare kann ich nicht mehr trocknen, aber unter einer Mütze werden sie doch wohl schnell trocken werden. Ich eile also zur Bushaltestelle. Dort hält gerade auch ein Taxi. Es ist frei, und man könnte mich fahren, wenn ich nur den Ort angeben könnte. Seinen Namen habe ich vergessen. Am Fahrpreis würde es nicht liegen, ich bin bereit, eine grössere Summe zu bezahlen, wenn ich nur noch rechtzeitig erscheinen kann. Das Taxi ist recht seltsam, eigentlich eher ein offener Camper, der Fahrer sitzt erhöht. Ich setze mich neben ihn und sage, ich wüsste den Weg, ich sei ihn schon mehrmals mit dem Postauto gefahren. Zuerst müsse er nach Zollikofen. Das ist nicht weit, wir kommen rasch dorthin. Allerdings führt die Strasse seltsamerweise unerwartet bergauf und in eine Gegend, die ich nicht kenne. Ich weise den Chauffeur weiter, über eine Kreuzung. Der Namen des Ortes fällt mir noch immer nicht ein. Es könnte Matzwil sein oder etwas ähnliches. Jetzt ist es 8 Uhr, wir haben also immer noch genug Zeit. Die Landschaft verändert sich aber, es ist ein Vorgebirge zu sehen, das eigentlich eher ins Berner Oberland gehören würde. Wir fahren weiter, kommen aber immer mehr vom richtigen Weg ab. Schliesslich müssen wir sogar aussteigen und zu Fuss weitergehen, auf einem schmalen, felsigen Gebirgspfad. Weit kann es nicht mehr sein, und doch finden wir den Ort nicht. Der Fahrer folgt mir etwas ungehalten. Ich frage ihn nach dem Fahrpreis. 27 Franken sagt er. Das ist überraschend wenig. Er fügt dann aber hinzu, dass dies mal sieben gerechnet werden müsste, wegen dem Fahrzeug und anderen Zuschlägen. Das ergibt nun wirklich eine grosse Summe, soviel Geld trage ich nicht bei mir, ich werde also um eine Rechnung bitten müssen. Jetzt aber sind wir völlig vom Weg abgekommen, es ist nicht zu sehen, wie ich jetzt noch meinen Kurs rechtzeitig beginnen kann, und die unbedingt nötige kleine Vorbereitungszeit fehlt mir jetzt auch.

Montag, 24. August 2026

 

Ich gehe mit vier Bekannten in kurze Skiferien in den Voralpen. Es hat wenig Schnee, und es ist kaum möglich, Ski zu fahren. Wir wollen aber am Abend ein Fondue essen. Wir bereiten es vor, haben zwei Beutel mit Fertigfondue von zuhause mitgenommen, was für fünf Personen kaum genug sein kann. Das Brot aber reicht auf keinen Fall, ich sehe das, als ich es schneide. Wir müssen daher noch Brot holen. Ich gehe mit einer Frau weg, um unten im Dorfladen noch eines zu kaufen. Das Fondue ist aber schon bereit, die anderen setzen sich hin und essen. Als wir zurückkommen, ist nichts mehr übrig, das Caquelon steht leer auf dem Rechaud, und nur eine Käsekruste ist an seinem Boden zurückgeblieben. Man war eben hungrig! Das gefällt mir und meiner Begleiterin nicht, und wir entschliessen uns, nochmals in den Laden zu gehen und zwei weitere Beutel zu holen, falls es sie denn dort gibt. Der Laden ist klein, die alte Dame, die ihn führt, weiss nicht gleich, ob sie Fonduebeutel hat oder nicht. Eine frische Fonduemischung, von der wir träumen, hat sie natürlich nicht. Schliesslich erinnert sie sich. Ganz oben auf dem Regal muss es noch Beutel haben. Sie braucht eine kleine Leiter, um hinzukommen. Wir fragen uns, ob das der Inhalt noch geniessbar ist. Das ist der Fall, wir gehen zurück und schütten ihn nun in den noch warmen Caquelon auf die Käsekruste.

Freitag, 21. August 2026

Mittwoch, 19. August 2026

 

Eine Büroliebe! In einem mit alten Büromöbeln eingerichteten Raum arbeite ich mit mehreren Kollegen. Mir gleich gegenüber sitzt eine Frau, die mir nicht ganz gleichgültig ist, die ich aber bisher wenig sehen und sprechen konnte, weil unsere Pulte durch Trennwände geschützt sind. Heute aber aber ist diese Trennwand plötzlich weg, die Frau erklärt lächelnd, dass sie diese habe entfernen lassen. Jetzt kann ich die insgeheim verehrte Frau plötzlich den ganzen Tag sehen! Was kann das bedeuten? Ich habe in meinem Pult verschiedene Schokoladen, auch ganz feine Pralinés. Soll ich ihr davon anbieten? Die Frau ist attraktiv, kräftig und gross, von einer bäuerlichen Schönheit. Später gehen wir miteinander in die Pause, hinauf zur Cafeteria. Sie trägt einen weiten Jupe, der sich aufbauscht, redet aber vom Färben ihrer Haare, was mich reichlich banal dünkt und mich ernüchtert. 

 

Mittwoch, 12. August 2026

 

Wir sind in den Ferien, im Süden der USA, fahren auf einer Autobahn gegen Norden. Wir haben kein Ziel, sondern fahren einfach ohne Karte durch das Land. Hinweistafeln sehen wir keine, wir wissen nicht, wohin die Reise führt, möchten einfach Neues entdecken. Es hat wenig Verkehr, die Autobahn ist vierspurig und hat am rechten Rand einen abgetrennten Streifen, offenbar für die langsameren Fahrzeuge. Wir sehen aber, dass man auch dort mit 120 oder 130 km/h fährt. Nach einigen Stunden verändert sich das Klima. Plötzlich hat es Schnee auf der Fahrbahn, am Himmel schwere dunkle Wolken. Manchmal gibt es Lücken, durch die wir Berge sehen, vermutlich sogar sehr hohe.

Freitag, 7. August 2026