Ich muss einen Kurs geben, in der
Programmiersprache, die ich einst sehr gut kannte, heute aber, nach
Jahrzehnten, nicht mehr präsent habe.
Mit den Kursunterlagen aber, die ich von IBM bekommen werde, wird es sicher gut
gehen. Jetzt aber gibt es Probleme. Der Kurs sollte um 9 Uhr beginnen, in einem
Schulungszentrum ausserhalb Berns, das zwischen Bern und Biel liegt und mit dem
Postauto erreicht werden kann. Ich werde an weiteren Vorbereitungen wegen
undefinierbaren familiären Ereignissen verhindert und stehe verspätet auf. Es
ist schon 7 Uhr, und ich wohne in einem Vorort von Bern, von wo ich zuerst den
Bus zum Hauptbahnhof nehmen muss. Ich dusche kurz, ziehe mich schnell an, die
Haare kann ich nicht mehr trocknen, aber unter einer Mütze werden sie doch wohl
schnell trocken werden. Ich eile also zur Bushaltestelle. Dort hält gerade auch
ein Taxi. Es ist frei, und man könnte mich fahren, wenn ich nur den Ort angeben
könnte. Seinen Namen habe ich vergessen. Am Fahrpreis würde es nicht liegen,
ich bin bereit, eine grössere Summe zu bezahlen, wenn ich nur noch rechtzeitig
erscheinen kann. Das Taxi ist recht seltsam, eigentlich eher ein offener
Camper, der Fahrer sitzt erhöht. Ich setze mich neben ihn und sage, ich wüsste
den Weg, ich sei ihn schon mehrmals mit dem Postauto gefahren. Zuerst müsse er
nach Zollikofen. Das ist nicht weit, wir kommen rasch dorthin. Allerdings führt
die Strasse seltsamerweise unerwartet bergauf und in eine Gegend, die ich nicht
kenne. Ich weise den Chauffeur weiter, über eine Kreuzung. Der Namen des Ortes
fällt mir noch immer nicht ein. Es könnte Matzwil sein oder etwas ähnliches.
Jetzt ist es 8 Uhr, wir haben also immer noch genug Zeit. Die Landschaft
verändert sich aber, es ist ein Vorgebirge zu sehen, das eigentlich eher ins
Berner Oberland gehören würde. Wir fahren weiter, kommen aber immer mehr vom
richtigen Weg ab. Schliesslich müssen wir sogar aussteigen und zu Fuss
weitergehen, auf einem schmalen, felsigen Gebirgspfad. Weit kann es nicht mehr
sein, und doch finden wir den Ort nicht. Der Fahrer folgt mir etwas ungehalten.
Ich frage ihn nach dem Fahrpreis. 27 Franken sagt er. Das ist überraschend
wenig. Er fügt dann aber hinzu, dass dies mal sieben gerechnet werden müsste,
wegen dem Fahrzeug und anderen Zuschlägen. Das ergibt nun wirklich eine grosse
Summe, soviel Geld trage ich nicht bei mir, ich werde also um eine Rechnung
bitten müssen. Jetzt aber sind wir völlig vom Weg abgekommen, es ist nicht zu
sehen, wie ich jetzt noch meinen Kurs rechtzeitig beginnen kann, und die
unbedingt nötige kleine Vorbereitungszeit fehlt mir jetzt auch.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen