Mittwoch, 26. August 2026

 

Ich muss einen Kurs geben, in der Programmiersprache, die ich einst sehr gut kannte, heute aber, nach Jahrzehnten,  nicht mehr präsent habe. Mit den Kursunterlagen aber, die ich von IBM bekommen werde, wird es sicher gut gehen. Jetzt aber gibt es Probleme. Der Kurs sollte um 9 Uhr beginnen, in einem Schulungszentrum ausserhalb Berns, das zwischen Bern und Biel liegt und mit dem Postauto erreicht werden kann. Ich werde an weiteren Vorbereitungen wegen undefinierbaren familiären Ereignissen verhindert und stehe verspätet auf. Es ist schon 7 Uhr, und ich wohne in einem Vorort von Bern, von wo ich zuerst den Bus zum Hauptbahnhof nehmen muss. Ich dusche kurz, ziehe mich schnell an, die Haare kann ich nicht mehr trocknen, aber unter einer Mütze werden sie doch wohl schnell trocken werden. Ich eile also zur Bushaltestelle. Dort hält gerade auch ein Taxi. Es ist frei, und man könnte mich fahren, wenn ich nur den Ort angeben könnte. Seinen Namen habe ich vergessen. Am Fahrpreis würde es nicht liegen, ich bin bereit, eine grössere Summe zu bezahlen, wenn ich nur noch rechtzeitig erscheinen kann. Das Taxi ist recht seltsam, eigentlich eher ein offener Camper, der Fahrer sitzt erhöht. Ich setze mich neben ihn und sage, ich wüsste den Weg, ich sei ihn schon mehrmals mit dem Postauto gefahren. Zuerst müsse er nach Zollikofen. Das ist nicht weit, wir kommen rasch dorthin. Allerdings führt die Strasse seltsamerweise unerwartet bergauf und in eine Gegend, die ich nicht kenne. Ich weise den Chauffeur weiter, über eine Kreuzung. Der Namen des Ortes fällt mir noch immer nicht ein. Es könnte Matzwil sein oder etwas ähnliches. Jetzt ist es 8 Uhr, wir haben also immer noch genug Zeit. Die Landschaft verändert sich aber, es ist ein Vorgebirge zu sehen, das eigentlich eher ins Berner Oberland gehören würde. Wir fahren weiter, kommen aber immer mehr vom richtigen Weg ab. Schliesslich müssen wir sogar aussteigen und zu Fuss weitergehen, auf einem schmalen, felsigen Gebirgspfad. Weit kann es nicht mehr sein, und doch finden wir den Ort nicht. Der Fahrer folgt mir etwas ungehalten. Ich frage ihn nach dem Fahrpreis. 27 Franken sagt er. Das ist überraschend wenig. Er fügt dann aber hinzu, dass dies mal sieben gerechnet werden müsste, wegen dem Fahrzeug und anderen Zuschlägen. Das ergibt nun wirklich eine grosse Summe, soviel Geld trage ich nicht bei mir, ich werde also um eine Rechnung bitten müssen. Jetzt aber sind wir völlig vom Weg abgekommen, es ist nicht zu sehen, wie ich jetzt noch meinen Kurs rechtzeitig beginnen kann, und die unbedingt nötige kleine Vorbereitungszeit fehlt mir jetzt auch.

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