Ich bin an meinem alten Arbeitsort im
mehrstöckigen Hauptgebäude und will dort mit dem altertümlichen Lift vom
Erdgeschoss ins oberste Stockwerk fahren. Der Lift steht aber plötzlich auf
halber Höhe fest und scheint einen Defekt zu haben. Ich bin allein und kann
durch ein Fenster aussteigen. Im Liftschacht kann ich in einem Metallgestänge
hinunterklettern zur nächsten Etage. Dann funktioniert der Lift aber plötzlich wieder,
er fährt hinauf und mit einer grösseren Zahl von Kolleginnen wieder hinunter.
Im Erdegschoss treffen wir uns. Man hat meinen Verstoss bemerkt, mich treffen
vorwurfsvolle Blicke. Unter den Kolleginnen befinden sich auch zwei
Vorgesetzte, die mir sagen, dass sie von mir Erklärungen erwarten würden, nicht
jetzt, hier, sondern an einer Sitzung. Man werde mich aufbieten. Ich komme
trotzdem mit einigen Kolleginnen ins Gespräch und sage, es sei doch gar nichts
passiert, ich hätte gar nicht anders handeln können. Nein, sagt man, ich hätte
im Lift warten müssen, bis ein Fachmann gekommen wäre. Das hätte lange dauern
können, bis zu zwei Tagen, sage ich. Man entgegnet, dass das, was ich gemacht
habe, sehr gefährlich sei. Nein, sage ich, es wird sicher Leute geben, die das
so sehen wie ich. Jetzt erscheint eine der Vorgesetzten, die sich kurz entfernt
hatte, mit einem Blatt. Sie zeigt es mir, es ist ein Haftbefehl. Wie bitte? Das
ist verrückt! Wenn man mich in Haft nähme, würde ich auf jeden Fall
Schadenersatz fordern.

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