Mittwoch, 9. September 2026

 

Ich bin an meinem alten Arbeitsort im mehrstöckigen Hauptgebäude und will dort mit dem altertümlichen Lift vom Erdgeschoss ins oberste Stockwerk fahren. Der Lift steht aber plötzlich auf halber Höhe fest und scheint einen Defekt zu haben. Ich bin allein und kann durch ein Fenster aussteigen. Im Liftschacht kann ich in einem Metallgestänge hinunterklettern zur nächsten Etage. Dann funktioniert der Lift aber plötzlich wieder, er fährt hinauf und mit einer grösseren Zahl von Kolleginnen wieder hinunter. Im Erdegschoss treffen wir uns. Man hat meinen Verstoss bemerkt, mich treffen vorwurfsvolle Blicke. Unter den Kolleginnen befinden sich auch zwei Vorgesetzte, die mir sagen, dass sie von mir Erklärungen erwarten würden, nicht jetzt, hier, sondern an einer Sitzung. Man werde mich aufbieten. Ich komme trotzdem mit einigen Kolleginnen ins Gespräch und sage, es sei doch gar nichts passiert, ich hätte gar nicht anders handeln können. Nein, sagt man, ich hätte im Lift warten müssen, bis ein Fachmann gekommen wäre. Das hätte lange dauern können, bis zu zwei Tagen, sage ich. Man entgegnet, dass das, was ich gemacht habe, sehr gefährlich sei. Nein, sage ich, es wird sicher Leute geben, die das so sehen wie ich. Jetzt erscheint eine der Vorgesetzten, die sich kurz entfernt hatte, mit einem Blatt. Sie zeigt es mir, es ist ein Haftbefehl. Wie bitte? Das ist verrückt! Wenn man mich in Haft nähme, würde ich auf jeden Fall Schadenersatz fordern.

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