Montag, 23. März 2026

 

Räumung eines grossen Bürogebäudes. Viele müssen ausziehen, ihre Büromöbel werden samt Inhalt abtransportiert und teilweise noch draussen im Freien abgestellt. Auch der Informatikdienst zieht um, mit viel Material und teuren Geräten. Ich werde zuwenig unterstützt und muss selber für meine Sachen sorgen. Meine Utensilien kann ich draussen in zwei niederen Rollschränken unterbringen. Sie sind schwer und umfangreich und sollten auf jeden Fall nicht in fremde Hände gelangen. Auch etwa zwanzig Weinflaschen sind dabei, auf die ich zur Not verzichten könnte. Ich beschwere mich bei einem der für den Umzug verantwortlichen Mitarbeiter, der aber ganz andere Sorgen hat und mich beschimpft. Jetzt will mir ein mir bekannter Informatiker helfen. Er sagt, er habe noch zwei leere Umzugskartons, die ich füllen könnte. Er müsse aber zuerst noch Heinz Mutter fragen, der aber schon nach Hause gegangen sei. Er will ihn anrufen und sucht in einem Verzeichnis nach seiner Telefonnummer. Er wählt sie und gibt mir den Hörer. Ein «Hänsenberger» nimmt ab. Ich erkenne an der Stimme, dass es ein bekannter Politiker ist, ein ehemaliger Ratspräsident. Ich entschuldige mich und sage, dass eben bei uns manchmal Fehler passieren würden. Das sei ihm nicht unbekannt, sagt er lachend, und wir verabschieden uns. Im nun geräumten Gebäude wird eine Ausstellung vorbereitet, die offenbar der Technik und dem Verkehr gewidmet ist. Wir sehen in einem Saal eine riesige Schiffsschraube, die an der Decke befestigt worden ist und sich drehen kann. Die Flügel bewegen sich dabei auf Kopfhöhe der Besucher, die sich frei bewegen können. Ob das nicht gefährlich werden könnte, fragen wir uns. Meine Sachen befinden sich nun aber weiterhin im Freien, ich muss wohl damit leben, dass mir einiges gestohlen wird. Die Informatiker rechnen mit Diebstählen und haben daher alles Wertvolle in Sicherheit gebracht.

Keine Kommentare: