Räumung
eines grossen Bürogebäudes. Viele müssen ausziehen, ihre Büromöbel werden samt
Inhalt abtransportiert und teilweise noch draussen im Freien abgestellt. Auch
der Informatikdienst zieht um, mit viel Material und teuren Geräten. Ich werde
zuwenig unterstützt und muss selber für meine Sachen sorgen. Meine Utensilien
kann ich draussen in zwei niederen Rollschränken unterbringen. Sie sind schwer
und umfangreich und sollten auf jeden Fall nicht in fremde Hände gelangen. Auch
etwa zwanzig Weinflaschen sind dabei, auf die ich zur Not verzichten könnte.
Ich beschwere mich bei einem der für den Umzug verantwortlichen Mitarbeiter,
der aber ganz andere Sorgen hat und mich beschimpft. Jetzt will mir ein mir
bekannter Informatiker helfen. Er sagt, er habe noch zwei leere Umzugskartons,
die ich füllen könnte. Er müsse aber zuerst noch Heinz Mutter fragen, der aber
schon nach Hause gegangen sei. Er will ihn anrufen und sucht in einem
Verzeichnis nach seiner Telefonnummer. Er wählt sie und gibt mir den Hörer. Ein
«Hänsenberger» nimmt ab. Ich erkenne an der Stimme, dass es ein bekannter
Politiker ist, ein ehemaliger Ratspräsident. Ich entschuldige mich und sage,
dass eben bei uns manchmal Fehler passieren würden. Das sei ihm nicht
unbekannt, sagt er lachend, und wir verabschieden uns. Im nun geräumten Gebäude
wird eine Ausstellung vorbereitet, die offenbar der Technik und dem Verkehr
gewidmet ist. Wir sehen in einem Saal eine riesige Schiffsschraube, die an der
Decke befestigt worden ist und sich drehen kann. Die Flügel bewegen sich dabei
auf Kopfhöhe der Besucher, die sich frei bewegen können. Ob das nicht
gefährlich werden könnte, fragen wir uns. Meine Sachen befinden sich nun aber
weiterhin im Freien, ich muss wohl damit leben, dass mir einiges gestohlen
wird. Die Informatiker rechnen mit Diebstählen und haben daher alles Wertvolle
in Sicherheit gebracht.

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