Wieder einmal ein Aufräumen, Einpacken und
Abtreten. Ich bin mit anderen Soldaten, die mir aber auch von der Arbeitswelt
bekannt sind, in einem grossen Schulhaus am Packen. In wenigen Stunden werden
wir nach einem Abtreten entlassen. Ich habe neben meinen Effekten vom
Militärdienst noch viele Bücher und Büroakten, die sich in Kästen befinden und
die ich auch mitnehmen muss. Ich habe zusätzlich noch zwei alte Adidas-Taschen,
die ich füllen kann. Aber nicht alles wird Platz finden. Ich werde einen Teil
draussen im Freien irgendwo hinlegen müssen, in der Hoffnung, dass es niemand
wegnimmt. Ich muss nämlich nach dem Abtreten auch noch mein Auto holen, das
sich dummerweise in Stammheim befindet und schwer zu erreichen ist. Wir
befinden uns an einem Ort in der Ostschweiz, der aber an einer anderen
Bahnlinie liegt. Ich frage deshalb Kameraden, ob vielleicht jemand nach dem
Abtreten über Stammheim nach Hause fährt. Niemand meldet sich. In einem
Kellerraum befinden sich noch Spirituosen, verschiedene Flaschen, auch ein
alter teurer Cognac. Was soll damit geschehen, frage ich. Stehenlassen, sagt
man mir. Keiner kümmert sich um diesen Posten.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen