Eigentlich
bin ich kein Protokollführer und auch nicht für die Protokollfürung in den
Kommissionen zuständig. Ich bin aber, mit einem Kollegen, unterwegs zu einem
Sitzungszimmer, in welchem eine zweitägige Sitzung protokolliert werden sollte,
für die aber, wie wir gehört haben, keine Protokollführer eingesetzt worden
sind. Wir kommen in einem der oberen Stockwerke des Regierungsgebäudes zum
Sitzungszimmer. Es ist gerade Pause, und wir wollen uns beim Präsidenten
Hoffmann melden und ihn fragen, ob wir helfen könnten. Wir kennen die
Anwesenden nicht und fragen daher einen der vielen herumstehenden Herren nach
dem Herrn Hoffmann und zeigen diesem auch eine Photo des Gesuchten. Er lächelt
und sagt, er sei ja der Herr Hoffmann. Er gibt uns den Zutritt zum
Sitzungszimmer, wo wir sehen, dass doch zwei Protokollführer am gewohnten Platz
mit zwei Tonbandgeräten an der Arbeit sind. Die beiden sagen, sie seien für
zwei Tage eingesetzt worden. Wir offerieren ihnen, den zweiten Tag zu
übernehmen, und weisen darauf hin, dass so das gewiss rasch benötigte Protokoll
schneller entstehen kann. Sie nehmen das Angebot an. Später befinde ich mich an
der Arbeit und protokolliere längere juristische Auseinandersetzungen. Bei
einer Gesetzesbestimmung hat die Kommission der Verwaltung den Auftrag gegeben,
einen neuen Vorschlag auszuarbeiten und dabei die verlangt, dass der Text mit
«gekauft hat» endet. Jetzt liegt ein neuer Entwurf vor, der aber eine Gruppe,
die nur «die Zwölf» genannt wird, noch immer nicht befriedigt. Alle diese Diskussionen
müssen selbstverständlich sorgfältig und genau festgehalten werden.

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