Mittwoch, 22. April 2026

 

Wir, unsere Familie und Gäste aus Bulgarien, machen Ferien in einem bescheidenen Hotel, das am Fuss eines Berges und am Rande einer Schlucht liegt. In einem der Zimmer findet eien Party statt, von den Kindern werden Lieder gesungen, und aus einem grossen Krug wird ein mir unbekanntes, aber schmackhaftes Getränk ausgeschenkt. Es herrscht Krieg, und unerwartet tauchen am Rande der Schlucht feindliche Truppen auf, die über das Gebirge gekommen sind. Da im Haus die wenigen Toiletten besetzt sind, gehe ich hinaus, weil ich weiss, dass es auf dem kurzen Weg zur Schlucht eine weitere Toilette gibt. Diese besteht aus einer in den Felsen gehauenen Schale, ist aber unbenutzbar ist, weil kein Wasser fliesst. Ich gehe wieder zurück und sehe, dass Schweizer Soldaten mit ihren Gewehren in mehreren Reihen am Boden liegen. Ob diese einfache Bewaffnung genügen wird? Hinzu kommt, dass es stark zu regnen begonnen hat, die Soldaten total durchnässt sind und die Gewehre vielleicht gar nicht mehr funktionsfähig sein könnten. Wir beschliessen, den Ort zu verlassen, was nicht ohne Aufregung geht, denn die Kinder wollen nicht weg. Schliesslich sind wir aber unterwegs und gelangen auf den Hauptplatz der nahen Stadt. Dort sind viele Menschen versammelt, die nun überraschtt werden von Streumunition, die in grossen Mengen vom Himmel fällt. Sie besteht aus kleinen Ampullen, die offenbar einen Zeitzünder haben und demnächst explodieren könnten. Wir rennen weg, auch wieder unter dem Widerstand der Kinder, die nicht begreifen, dass sie weggehen sollten. Wir gelangen in enge Gassen, in denen keine Munition zu finden ist. Es ist ein sehr altes Quartier, dunkel, eng und kaum bewohnt. Wir verirren uns und gelangen in eine Sackgasse und dort an ein Gewässer, einen kleinen, aber tiefen Fluss mit starker Strömung. Es ist undenkbar, hier hineinzuspringen und schwimmend weiterzukommen. Wir müssen zurück und einen anderen Ausgang suchen, dies immer in der Erwartung, dass im Stadtzentrum demnächst fürchterliche Explosionen stattfinden werden.

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