Donnerstag, 30. April 2026

Dienstag, 28. April 2026

 

Langer Bürotraum. Ich erwarte einen neuen Praktikanten und möchte ihn gleich einführen. Am besten ist es, denke ich, wenn er meinen Arbeiten folgt und so «on the job» unseren Dienst kennenlernt. Er wird einen guten Einblick erhalten, denn ich habe viele Aufträge zu erledigen. Wir befinden uns in einem älteren Gebäude in einem Grossraumbüro. Ich gehe zur Türe und sehe an ihrem Fensterplatz Appolonia, die Kuchen gebacken und ins Büro gebracht hat, für die Kolleginnen und Kollegen. Ich lobe sie, sage, dass ich nicht gewusst habe, dass sie so gute Kuchen backen könne. Das gefällt ihr aber nicht. Dann ist es plötzlich später Abend, wie immer in diesen Wochen haben wir auch am Abend gearbeitet. Ich gehe nach Hause, lasse Aello zurück, die wie immer ihre Arbeiten nicht abschliessen kann. Ich vergesse, ihr zu sagen, dass sie die Büros schliessen soll, und muss nun annehmen, dass sie über die Nacht offenstehen, was aber keine besonderen Probleme mit sich bringen wird. Ich suche mein Velo. Auf dem grossen Platz vor unserem Gebäude findet eine Demo statt. Ein Politiker spricht zu Tausenden von Bauern. Von der Seite her nähert sich aber eine Gegendemo, es sind Chaoten, die hinter einer grossen schwarzen Rauchwolke verborgen heranmarschieren. Mit einiger Mühe kann ich mein Velo finden und mich entfernen.

Mittwoch, 22. April 2026

 

Wir, unsere Familie und Gäste aus Bulgarien, machen Ferien in einem bescheidenen Hotel, das am Fuss eines Berges und am Rande einer Schlucht liegt. In einem der Zimmer findet eien Party statt, von den Kindern werden Lieder gesungen, und aus einem grossen Krug wird ein mir unbekanntes, aber schmackhaftes Getränk ausgeschenkt. Es herrscht Krieg, und unerwartet tauchen am Rande der Schlucht feindliche Truppen auf, die über das Gebirge gekommen sind. Da im Haus die wenigen Toiletten besetzt sind, gehe ich hinaus, weil ich weiss, dass es auf dem kurzen Weg zur Schlucht eine weitere Toilette gibt. Diese besteht aus einer in den Felsen gehauenen Schale, ist aber unbenutzbar ist, weil kein Wasser fliesst. Ich gehe wieder zurück und sehe, dass Schweizer Soldaten mit ihren Gewehren in mehreren Reihen am Boden liegen. Ob diese einfache Bewaffnung genügen wird? Hinzu kommt, dass es stark zu regnen begonnen hat, die Soldaten total durchnässt sind und die Gewehre vielleicht gar nicht mehr funktionsfähig sein könnten. Wir beschliessen, den Ort zu verlassen, was nicht ohne Aufregung geht, denn die Kinder wollen nicht weg. Schliesslich sind wir aber unterwegs und gelangen auf den Hauptplatz der nahen Stadt. Dort sind viele Menschen versammelt, die nun überraschtt werden von Streumunition, die in grossen Mengen vom Himmel fällt. Sie besteht aus kleinen Ampullen, die offenbar einen Zeitzünder haben und demnächst explodieren könnten. Wir rennen weg, auch wieder unter dem Widerstand der Kinder, die nicht begreifen, dass sie weggehen sollten. Wir gelangen in enge Gassen, in denen keine Munition zu finden ist. Es ist ein sehr altes Quartier, dunkel, eng und kaum bewohnt. Wir verirren uns und gelangen in eine Sackgasse und dort an ein Gewässer, einen kleinen, aber tiefen Fluss mit starker Strömung. Es ist undenkbar, hier hineinzuspringen und schwimmend weiterzukommen. Wir müssen zurück und einen anderen Ausgang suchen, dies immer in der Erwartung, dass im Stadtzentrum demnächst fürchterliche Explosionen stattfinden werden.

Montag, 20. April 2026

Freitag, 17. April 2026

 

Ich erwache etwas spät und muss mich sehr beeilen, um ins Büro zu kommen. Ich fahre mit dem Velo, was schneller geht als mit dem öffentlichen Verkehr, vêrgesse dabei aber meine Tasche, in der sich auch der Computer und das Telefon befinden. Ohne diese Utensilien kann ich aber eigentlich im Büro nur untätig herumsitzen, was aber niemandem auffällt. Viel wird nicht gearbeitet, es sind undefinierbare Aufgaben zu erledigen, man wartet auf Aufträge. Eine ältere Dame, eine langjährige Kollegin, hat gesundheitliche Probleme und trägt am Hals gut sichtbar ein violettes Pflaster. Sie ist aber überraschend elegant gekleidet, weil sie als Sekretärin in eine Sitzung gehen muss. Wir sitzen alle an langen Tischen, die einzelnen Arbeitspätze sind abgetrennt durch kleine Wände. Mit dabei ist auch Trump, der aber nicht angestellt ist, sondern andere Aufgaben hat oder einen Kurs besuchen will. Er ist sehr umgänglich, schwatzt laut mit allen und ist auch mit mir sofort vertraut. Auf sein Verlangen ertönt aus einem über den Köpfen angebrachtes Radio sehr laut Musik. Ich sollte meiner Frau telefonieren und möchte dazu das Telefon einer anderen Kollegin benützen, die rechts von mir sitzt. Das sollte möglich sein, denn sie ist gerade weggegangen. Links von mir sitzt ein hoher Beamter, ein sehr tüchtiger, hochkompetenter Herr, der jetzt brummend erklärt, ich würde ihn stören und zuviel Platz beanspruchen. Die Musik ist viel zu laut und macht das Telefonieren unmöglich. Ich sage das Trump und erkläre ihm, dass er wohl in seinen Büros niemals so laute Musik erlauben würde. Ein Mitarbeiter, der so laut Radio hören würde, würde sicher sofort entlassen. «You are dismissed», bekäme dieser zu hören. Trump lacht und erlaubt, dass das Radio leiser gestellt wird. Jetzt ist es 12 Uhr geworden, die Mittagspause beginnt. Telefonieren macht jetzt keinen Sinn mehr. Ich beschliesse, nach Hause zu fahren und meine Arbeitsmittel zu holen. Dazu dürfte eine Stunde gerade ausreichen. Man macht mich aber noch darauf aufmerksam, dass ein grosses Kuchenstück auf meinem Arbeitsplatz liegt. Es hat mehrere Lagen mit verschiedenfarbigen Cremen und sieht sehr amerikanisch aus. Trump hat es mir geschenkt. Ich frage ihn, ob er es selber gemacht und dazu in der halben Nacht gearbeitet habe. Er lacht und ist ein angenehmer, sehr freundlicher Mensch.

Donnerstag, 9. April 2026

 

Ich bin Pfadiführer, in einem Fähnli. Es findet eine Übung statt, ein Treffen mit anderen Pfadfindern, die ich nicht kenne. Ich stehe vor ihnen und muss erklären, dass ich die Teilnahme noch nicht definitiv zusagen könne, weil ich nicht wisse, wieviele Knaben bei mir erscheinen würden. Es hatte irgendwelche Probleme gegeben, einen völlig unnötigen kleinen Skandal, wonach manche Eltern beschlossen hatten, ihre Kinder nicht mehr zu den Pfadi zu schicken. Jetzt erscheint aber unerwartet Hirsch mit seinem Fähnli. Hirsch ist ein ganz braver, zuverlässiger, mustergültiger Venner, er führt ein vollzähliges Fähnli mit sich und kann an meiner Stelle an der Übung teilnehmen. Ein Versteckspiel wird begonnen, unpfaderisch, wie für kleine Kinder. Es gibt aber dabei noch eine «Bombe», ein kleines Paket, das angezündet wird. Es erweist sich als Brandfackel, die glühend im Wald herum springen und an verschiedenen Stellen Feuer entfachen kann. Die Pfadfinder werden aufgerufen, diese Feuer zu löschen. Dies ist möglich, weil vorher aus uns vorher nicht bekannten Gründen mit Wasser gefüllte Petflaschen im Wald verteilt worden sind. Mein Fähnli ist nun plötzlich auch da, wirkt mit beim Löschen und ist dabei am schnellsten. Ich darf nun, für diese Leistung, eine Auszeichnung erwarten.

 

Freitag, 3. April 2026

 

Ein Baukran, ein Turm, 150 Meter hoch. Ich stehe ganz oben, ungesichert, im leicht schwankenden Metallgerüst, das ganz schmal ist und kaum Platz für einen Menschen bietet. Ich muss mich mit beiden Händen festhalten. Ich habe Angst vor einem Schwächeanfall, weil ich dann in die Tiefe stürzen würde. Es ist eine Art von Wachtturm, aber meine Aufgabe hier oben ist nicht klar. In absehbarer Zeit werde ich wieder hinunterklettern können, denn es finden Ablösungen statt. Der Abstieg ist aber schwierig und verlangt Kraft und Kletterkünste. Ich beschliesse, dass ich mich nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung stellen werde, wenn mir der Abstieg glückt.