Langer Bürotraum. Ich erwarte einen neuen
Praktikanten und möchte ihn gleich einführen. Am besten ist es, denke ich, wenn
er meinen Arbeiten folgt und so «on the job» unseren Dienst kennenlernt. Er
wird einen guten Einblick erhalten, denn ich habe viele Aufträge zu erledigen.
Wir befinden uns in einem älteren Gebäude in einem Grossraumbüro. Ich gehe zur
Türe und sehe an ihrem Fensterplatz Appolonia, die Kuchen gebacken und ins Büro
gebracht hat, für die Kolleginnen und Kollegen. Ich lobe sie, sage, dass ich
nicht gewusst habe, dass sie so gute Kuchen backen könne. Das gefällt ihr aber
nicht. Dann ist es plötzlich später Abend, wie immer in diesen Wochen haben wir
auch am Abend gearbeitet. Ich gehe nach Hause, lasse Aello zurück, die wie
immer ihre Arbeiten nicht abschliessen kann. Ich vergesse, ihr zu sagen, dass
sie die Büros schliessen soll, und muss nun annehmen, dass sie über die Nacht
offenstehen, was aber keine besonderen Probleme mit sich bringen wird. Ich
suche mein Velo. Auf dem grossen Platz vor unserem Gebäude findet eine Demo
statt. Ein Politiker spricht zu Tausenden von Bauern. Von der Seite her nähert
sich aber eine Gegendemo, es sind Chaoten, die hinter einer grossen schwarzen
Rauchwolke verborgen heranmarschieren. Mit einiger Mühe kann ich mein Velo
finden und mich entfernen.

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