Dienstag, 30. Dezember 2025

 

Ich werde geplagt und verspottet auf einer Eisbahn. Alle Kameraden sehen, dass ich am schlechtesten von allen fahren kann, und nützen das aus, um mich, ein kluger und von den Lehrern manchmal gelobter Schüler, herunterzumachen.

Sonntag, 28. Dezember 2025

Sonntag, 21. Dezember 2025

 

Ich bin mit einem nicht identifizierbaren Bekannten unterwegs, mit einem alten Peugeot fahren wir in starkem Verkehr nach München in die Innenstadt. Wieder mal funktioniert die Bremse nicht! Warum habe ich sie nie kontrollieren lassen? Es kommt beinahe zu einer Kollision, die Berührung mit einem anderen Auto verursacht einen lauten Knall. Das Auto fährt aber weiter, es entstehen keine Auseinandersetzungen. Wir geraten in Tunnels und einen unterirdischen Kreisel, in dem wir uns bei der Ausfahrt nicht auskennen. Es scheint, dass wir uns im Kreise bewegt haben und uns wieder auf der Strasse befinden, auf der wir gekommen sind. Es ist aber nicht so. Wir erreichen einen grossen Platz und ein riesiges Schloss, es ist dies das Wittelsbacher Palais. Das ist uns auch recht, wir verzichten auf den Besuch der Innenstadt und werden nun dieses Schloss besichtigen. Wir stellen unsere Velos – wir sind plötzlich mit Velos unterwegs – an der Schlossmauer ab. Gleich neben uns befindet sich auch eine Hinweistafel, dass wir in nur einer Minute die Talstation eines berühmten Aussichtsberges erreichen könnten. Auch das ist uns recht, wir können nun auch noch diesen kleinen Berg besuchen. Vorher aber würden wir gerne noch etwas essen. Ein Restaurant steht gleich gegenüber. An der kleinen Vorderfront sind alle Plätze besetzt, ein Weg führt aber auch noch auf eine andere Seite, wo es nun viele Tische gibt. Wir fragen nach einem Zweiertisch. Man zeigt uns einige grosse runde Tische mit acht oder zehn Plätzen. Dort könnten wir sitzen, müssten aber gewärtigen, dass dann auch noch andere Gäste am Tisch Platz nehmen. Das gefällt uns nicht. Wir beharren auf einem Zweiertisch und erhalten schliesslich auch einen. Die Kellner geben uns die Speisekarten und erklären dazu, es habe nur österreichische Spezialitäten, wir seien eben in Österreich.

Donnerstag, 18. Dezember 2025

 

Ich sollte zu einem Essen gehen, das in einem Altstadtrestaurant stattfindet. Ich bin etwas verspätet, und die vielen Arbeitskollegen, die zu diesem Essen kommen, sind wohl schon alle versammelt. Der Weg führt über einen Platz am Deutweg, den ich als Kind gut gekannt habe. Ich bin zu Fuss, versuche aber, auf einem Velostreifen über den Platz zu kommen, da die Velos gerade grün haben. Ich komme aber zuspät, es wird wieder rot. Ich gehe daher zum Fussgängerstreifen. Dort hat es keine Ampel, ich überquere die Strasse und komme zum Eingang des Restaurantes «Krug». Dort stehen aber drei Männer, unangenehme Erscheinungen, die mich beschimpfen. Einer will mich sogar schlagen. Ich gehe schnell weg, er verfolgt mich, ist aber gehbehindert und bleibt zurück. Jetzt muss ich den anderen Eingang zum Restaurant nehmen, der auf der anderen Seite eines grossen Gebäudekomplexes liegt, den ich jetzt umgehen muss. Auf dieser anderen Seite befindet sich ein grosser, städtischer Platz mit Brunnen und Gartenanlagen. Eine junge Frau geht vorbei, klein, schwarzhaarig, sieht mich an und gibt einen seltsamen Ton von sich. Tadel vielleicht, oder auch Lockruf. Ein kleiner Bub hält mich auf und will mit mir reden. Er sammelt Geld für Schafe, die offenbar schützenswert sind. Am anderen Ende des Platzes finde ich nun auch den zweiten Eingang zum Restaurant. Neben wen werde ich dort zu sitzen kommen, vermutlich am Ende eines langen Tisches?

Sonntag, 14. Dezember 2025

 

Ende eines undefinierbaren, mehrtägigen Kurses, die Teilnehmer sind schon alle verschwunden, ich bin noch alleine mit der Kursleiterin in den Räumlichkeiten eines grossen Schulgebäudes. Sie räumt ihre Sachen zusammen und will gehen. Ich aber habe noch gar nicht gepackt. Viele Dinge sind einzupacken. Vieles ist im Laufe der Tage zusammengekommen. Vermutlich habe ich in meinem Koffer, einer grossen Tasche und meiner Mappe gar nicht für alles Platz. Allein schon die Bücher sind kaum unterzubringen. Und dazu muss ich noch auf die Toilette und dort lange sitzen, weil ich verstopft bin. Die Türe ist nur halb geschlossen, die Kursleiterin geht umher und würde gerne auch ihre Toilettensachen einpacken, die sich auch in der kleinen Toilette beim Lavabo befinden. Bitte, sage ich, kommen Sie nur, ich sitze leider hier fest. Ich kann mein Geschäft nicht verrichten und stehe wieder auf. Sie will jetzt weggehen und bietet mir, zu meiner Erleichterung, den Schlüssel an, der den Zutritt zum Gebäude und zum Schulraum erlaubt. Jetzt kann ich sogar am nächsten Tag noch vorbeikommen und den Rest holen. Aber da liegen ja auch noch Sachen von anderen Teilnehmern herum, ein Stoss Kinderkleider und verschiedene Spielsachen. Auf einem Schrank stehen viele Mikadostäbchen, aus mehreren Packungen. Es sind dies Geschenke, die man nicht hat mitnehmen wollen. Die Leute schenken sich immer viel zu viel, und immer Sachen, die sie schon haben, sage ich. Man wird es wegwerfen, sagt die Kursleiterin. Ob sie denn nicht noch einen Schrank habe, der ihr zur Verfügung stehe, frage ich. Ja, sagt sie, und öffnet auf einem kleinen Podium eine Türe im Boden. Ich bringe die Kinderkleider und lege sie dort in die kleine Vertiefung. Wenn sie niemand haben will, kann man sie doch sicher einem Hilfswerk geben, sage ich. Durch diese längeren Aktivitäten ist ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zur Kursleiterin entstanden, einer nicht mehr ganz jungen, vermutlich alleinstehenden und einsamen Berufsfrau, die vielleicht unter gewissen Umständen nicht ganz unzugänglich ist. Ich frage mich, ob ich sie beim Abschied an mich ziehen und küssen könnte.

Donnerstag, 4. Dezember 2025

 

Ich halte an, mit dem Velo, vor einem Schulhaus, und möchte dort auf die Toilette. Zum Velo habe ich keinen Schlüssel, ich muss es daher unverschlossen vor dem Eingang stehen lassen. Nach einer Minute kehre ich zurück, weil ich die Toilette nicht gleich gefunden habe. Jetzt ist das Velo schon weg, jemand hat es gestohlen, wohl einer der Schüler, die hier aus dem Schulhaus geströmt sind. Nun kann ich wenigstens ruhig die Toilette suchen. Diese befindet sich am Ende eines langen Ganges und grenzt an freies Gelände. Sie ist überaus kompliziert und hat viele Besucher. Die Einzelkabinen sind alle besetzt. Einige sind frei, aber nicht eingerichtet als Toilette, sondern als Kabinen für Schuhputzer. Schliesslich finde ich ein Pissoir, eine lange Rinne, an der bereits einige Schüler stehen. Das Pissoir ist gegen das freie Gelände gerichtet und nur von einer Glaswand von ihm getrennt. Leute, die auf einem Wanderweg vorbeigehen, sehen uns pissen. Ich habe Mühe, Gürtel und Reissverschluss zu öffnen. Weil ich grossen Drang habe, kann ich mich nicht mehr zurückhalten und verpisse mich völlig. Irgendwie muss ich jetzt nach Hause kommen, mit dem Tram ist das möglich. Meiner Frau erzähle ich meine Missgeschicke und bin besonders bedrückt wegen dem Verlust des Velos, das neu war und 500 Franken gekostet hat. Meine Frau tröstet mich und sagt, das Velo hätten wir ja fast gratis bekommen, wegen den Gutscheinen, die wir hätten einlösen können.