Freitag, 30. Januar 2026

 

Dann ein Alptraum, der mich erschreckt, weil ich selten solche Träume habe. Es gibt auf einem grossen Platz Schlägereien und heftige Auseinandersetzungen. Ich schaue nur zu, greife aber später ein, als ein älterer Herr, ein Professor, verfolgt und angegriffen wird. Ich rennen hinterher, kann aber nicht helfen, sondern werde selber angegriffen. Es gelingt mir, eine üble Erscheinung festzuhalten, einen kleinen Kerl, die einen schweren Stock als Waffe benutzt hat. Dieser liegt nun am Boden, und ich stehe mit beiden Beinen auf ihm. Was machst Du, frage ich, wenn ich dich jetzt loslasse? Dich umbringen, schreit der Bösewicht. Ich sehe mich nach Hilfe um, eine solche ist aber nicht in Sicht, im Gegenteil. Ein kräftiger Komplize erscheint jetzt, der mich wegstösst und meinen Gefangenen befreit. Ich muss jetzt auf alles gefasst sein.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Sonntag, 25. Januar 2026

 

Ich fahre mit der Familie nach Wien. Der Zug hält schon bald bei einem kleinen Bahnhof. Es wird grössere Verspätungen geben. Ich steige daher aus, was allerdings unvorsichtig war, denn jetzt fährt der Zug langam weiter. Ich laufe ihm nach, hinein in ein Tunnel, wo es neben dem Geleise einen schmalen Weg für die Arbeiter gibt. Der Zug wird schneller, ich kann ihn nicht mehr erreichen. Am Tunnelausgang stosse ich auf ein Drehkreuz und auf Arbeiter, die sich über mich wundern. Ja, der Zug ist weg, Sie erreichen ihn nicht mehr! Wie komme ich jetzt nach Wien? Sollte ich vielleicht ein Auto mieten? Die Arbeiter haben Humor, lachen, machen einen Wiener Witz. Als jemand von einem sechsundachtzigsten Tag spricht, fragt ein Österreicher, ob denn der laufende Monat sechsundachtzig Tage habe.

Freitag, 23. Januar 2026

 

Haus am Meer. Ich bin höherer Chef geworden in einer Firma, die ich noch nicht genau kenne. Ich stehe im obersten Geschoss des Hauses, auf einer schmalen Terrasse, die etwa dreissig Meter ins Meer hinaus gebaut worden ist. Sie hat steinerne Brüstungen, ist aber ganz vorne ohne Geländer. Ich sehe nicht, dass es dort keine Abschrankung gibt und gehe rückwärts auf sie zu. Im letzten Moment kann ich einen Sturz in die Tiefe vermeiden. Das Gebäude ist hoch, hat etwa sieben Stockwerke, und ein Sturz auf den harten Sandstrand wäre mit Sicherheit tödlich gewesen. Unten stehen Bekannte, unter ihnen auch meine Frau, die meinen Sturz gesehen hätten. Was für ein dummer, ungeschickter Mensch ich doch bin, und was für ein dummer Tod das gewesen wäre. Ich gehe jetzt erleichtert zurück zum Gebäude, das ich noch nicht genau kenne. Sicher gibt es hier einen Lift, mit dem ich ins Erdgeschoss fahren kann. Ich habe vor, alle Mitarbeitenden in ihren Büros zu besuchen und mich ihnen vorzustellen.

Dienstag, 20. Januar 2026

 

Wieder einmal ein Aufräumen, Einpacken und Abtreten. Ich bin mit anderen Soldaten, die mir aber auch von der Arbeitswelt bekannt sind, in einem grossen Schulhaus am Packen. In wenigen Stunden werden wir nach einem Abtreten entlassen. Ich habe neben meinen Effekten vom Militärdienst noch viele Bücher und Büroakten, die sich in Kästen befinden und die ich auch mitnehmen muss. Ich habe zusätzlich noch zwei alte Adidas-Taschen, die ich füllen kann. Aber nicht alles wird Platz finden. Ich werde einen Teil draussen im Freien irgendwo hinlegen müssen, in der Hoffnung, dass es niemand wegnimmt. Ich muss nämlich nach dem Abtreten auch noch mein Auto holen, das sich dummerweise in Stammheim befindet und schwer zu erreichen ist. Wir befinden uns an einem Ort in der Ostschweiz, der aber an einer anderen Bahnlinie liegt. Ich frage deshalb Kameraden, ob vielleicht jemand nach dem Abtreten über Stammheim nach Hause fährt. Niemand meldet sich. In einem Kellerraum befinden sich noch Spirituosen, verschiedene Flaschen, auch ein alter teurer Cognac. Was soll damit geschehen, frage ich. Stehenlassen, sagt man mir. Keiner kümmert sich um diesen Posten.

Montag, 12. Januar 2026

Sonntag, 11. Januar 2026

 

Ein Erdbeben, verbunden mit einem gewaltigen Erdrutsch. Mindestens vierhundert Personen werden verschüttet von Erde und Gestein. Nach einer Woche wird die Suche nach Überlebenden eingestellt. Wir fahren in einem Schulbus an der Unglücksstätte vorbei und steigen aus, weil wir noch zu früh sind und auch mit dem nächsten Bus, der in zehn Minuten kommt, noch rechtzeitig zur Schule kommen. Wir gehen jetzt über das Trümmerfeld und wollen auf Klopfzeichen achten.

Samstag, 10. Januar 2026

 

Ein Ungeheuer ist unter uns, ein sehr kräftiges, bewegliches, dickes Wesen, halb Tier, halb Mensch. Ich bezeichne es, ungeschickterweise, als «voluminös». Es ist schwer beleidigt und stürzt sich auf mich. Sein schwarzer, gruseliger Insektenkopf schwebt über mir, und seine komplizierten Kauwerkzeuge beginnen zu arbeiten.