Wir hören, dass ein Tourist das Allalinhorn, den höchsten Berg der Schweiz, in Turnschuhen bestiegen und sich dabei schwer verletzt hatte. Wir sind selber dort oben und sehen den Unvorsichtigen auf einem Schlitten liegen. Wegen dem sehr schlechten, stürmischen Wetter sitzen wir mit vielen anderen Bergsteigern in einer grossen Bergstation fest, die auch Hotel und Kulturzentrum ist. Es ist nicht zu sehen, wie die Menschen hier hinaufgelangt sind, vermutlich doch mit einer Bahn, deren Schienen aber jetzt unter den Schneemassen begraben sind. Wir werden zuerst in einem grossen Schlafsaal untergebracht, finden hier bequeme Betten und viel Platz. Es erscheinen aber Frauen, die erklären, dieser Raum sei für Frauen bestimmt, wir müssten wieder hinaus. Wir ziehen weg und kommen in einen grossen Saal, in welchem seltsame Tänze stattfinden. Die Menschen tanzen, in einer Art therapeutischen Übung, einzeln oder in Gruppen irgendwelche indischen oder chinesischen Tänze. Manche tragen zu viert oder sechst Baldachine, die mit Bändern und Glitzerpapier geschmückt sind, und tanzen mit diesen Baldachinen durch den Saal. Man führt uns in ein riesiges Büro, in welchem der künstlerische Leiter des Zentrums residiert, um ihn an den Wänden und im Raum überall Kunstwerke. Eines fällt uns ganz besonders auf, ein Würfel, mit einer Seitenlänge von vielleicht zwei Metern, der aus beweglichen, komplett ineinander verkeilten Menschenleibern besteht. Die farblosen Leiber bewegen sich ständig und bilden immer neue Formen, Vereinigungen, Umschlingungen, die wir, wenn wir mit den Armen vor dem Kunstwerk fuchteln, auch selber beeinflussen können. Der Leiter demonstriert uns auch, wie man in dieser Enge einen Penis wachsen lassen kann, und wie dieser Penis dann im allgemeinen Gedränge der Leiber von einem Mund aufgenommen wird.
Dienstag, 10. März 2026
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